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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Jonas Lautenbacher, der eigentlich seine aktive Laufbahn nach der letzten Saison beendet hatte, wird nun doch wieder für die Miners auflaufen und wegen der verletzungsbedingten Ausfälle im Team aushelfen. Der 30-Jährige, der auch über DEL2- und Oberliga-Erfahrung verfügt, brachte es zuletzt in 36 Partien auf 6 Tore und 10 Assists
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Nach Stürmer Maxim Gramatik (Bremen) gibt es noch auch noch einen weiteren Neuzugang für die Defensive. Verteidiger Lev Liberman hat sich dem ECW angeschlossen. Der 20-Jährige spielte in den vergangenen fünf Jahren im Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin, zuletzt in der DNL
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Der kanadische Stürmer Kevin Hu, der erst im Sommer vom ESV Kempten zu den Pinguinen kam, hat überraschend aus familiären Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. In der laufenden Saison hat er 5 Spiele für den EHC Bestritten und konnte dabei vier Vorlagen beisteuern
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Timo Nußbaum hat beim EC Berhisch Land verlängert. Der 21-jährige gebürtige Solinge rkehrte letztes Jahr aus dem Ratinger Nachwuchs in seine Geburtststadt zurück
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  

   

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DEB nimmt neue WM-Bewerbung ins Visier – Verband finanziell „auf gutem Wege“ / Offizielle Bewerbung für 2026, 2027 und 2028 geplant – Geschäftsjahr 2020 „mit schwarzer Null“ oder „kleinem Überschuss“

(DEB)  Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. ist finanziell auf „einem guten Wege“ und nimmt eine neue WM-Bewerbung ins Visier. Bei der virtuellen DEB-Mitgliederversammlung am Samstag dokumentierte das Präsidium eine insgesamt zuversichtlich stimmende Situation des Eishockeyspitzenverbandes. Präsident Franz Reindl fasste auch für das 20er-Jahrzehnt eine Eishockey-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden ins Auge. Noch in der laufenden Amtsperiode des Präsidiums bis 2022 soll die Bewerbung offiziell an den Weltverband IIHF gerichtet werden. „Wir haben uns fest vorgenommen, eine offizielle Bewerbung für die Jahre 2026, 2027 und 2028 einzureichen und die WM wieder nach Deutschland zu holen. Das ist allerdings bei weitem kein Selbstläufer, weil neben den etablierten Märkten auch noch neue hinzukommen“, sagte Reindl.

DEB-Vizepräsident Berthold Wipfler berichtete über die Bilanzen 2018 und 2019 und gab einen vorsichtig optimistischen Ausblick. „Wir sind auf einem guten Wege, inzwischen auf eine solide Geschäftspraxis gestoßen und können durchatmen“, sagte der Schatzmeister und beschrieb die Situation für 2020 trotz der Coronakrise als solide. „Wir kommen 2020 mit einem blauen Auge davon. Das Geschäftsjahr 2020 werden wir mit einer schwarzen Null beenden, vielleicht sogar mit einem kleinen Überschuss“, sagte Wipfler, für den die Auswirkungen der Corona-Pandemie für 2021 noch nicht einzuschätzen sind: „Die Corona-Folgen lassen sich für 2021 noch nicht absehen, das ist eine Unbekannte.“

Reindl appellierte, die Coronakrise weiterhin „im großen Miteinander“ zu bewältigen. Auf Bundesebene seien die „erheblichen Probleme“ angebracht worden und die Signale „erfreulich“, wenngleich der Politik noch „nachvollziehbar“ darzustellen sei, dass die Krise den Eishockeysport erst im September richtig erreiche. Noch habe der Eishockeysport „keine Perspektive, wieder vollumfänglich seine Veranstaltungen anzubieten.“ „Wir können heute“, sagte Reindl, „nur hoffen, dass wir mit der Saison 2020/21 rechtzeitig und mit Zuschauerbeteiligung starten dürfen.“

Der DEB-Präsident verdeutlichte, dass „POWERPLAY 26“ „weiter den großen Leitfaden für unsere Ziele“ bildet. Das deutsche Eishockey habe mit Rang sieben der Weltrangliste und allen Nationalteams auf Top-Niveau ein Zwischenziel erreicht, zur Weltspitze fehle jedoch noch ein Stück. „Jahr für Jahr, Schritt für Schritt können und müssen wir uns steigern“, sagte Reindl. Der Verband sei „sportpolitisch wieder anerkannt“ und grundsätzlich werde Eishockey „spürbar präsenter wahrgenommen“. Zudem hätten alle DEB-Initiativen und die hervorragende Arbeit der Clubs im Nachwuchs unterm Strich „zwangsläufig mehr und bessere deutsche Spieler“ gebracht. „Es gibt jetzt wesentlich mehr junge, deutsche Spieler mit der Qualität für ganz oben“, sagte Reindl.

Für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 wurde das DEB-Präsidium einstimmig ohne Gegenstimme entlastet. Franz Reindl ehrte überdies noch die ehemalige Leiterin der Frauen-Bundesliga Marion Herrmann und den Vorsitzenden des EHV Nordrhein-Westfalen Rainer Maedge für ihre langjährigen Verdienste im deutschen Eishockey. Andrea Lanzl wurde nochmals als deutsche Rekordnationalspielerin gewürdigt und Gisela Knöferl sowie Michael Pfuhl wurden für ihr 35-jähriges bzw. 30-jähriges DEB-Dienstjubiläum geehrt.


 Samstag 13.Juni 2020 www.icehockeypage.de 
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Deutscher Eishockey Bund
DEB/rs
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