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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Jonas Lautenbacher, der eigentlich seine aktive Laufbahn nach der letzten Saison beendet hatte, wird nun doch wieder für die Miners auflaufen und wegen der verletzungsbedingten Ausfälle im Team aushelfen. Der 30-Jährige, der auch über DEL2- und Oberliga-Erfahrung verfügt, brachte es zuletzt in 36 Partien auf 6 Tore und 10 Assists
  
Hannover Indians
(OLN)  Verteidiger Tom-Eric Bappert wird den Indians krankheitsbedingt auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Verteidiger Moritz Raab muss wegen einer Oberkörperverletzung eine Pause von vorraussichtlich mindestens drei Monaten einlegen
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Nach Stürmer Maxim Gramatik (Bremen) gibt es noch auch noch einen weiteren Neuzugang für die Defensive. Verteidiger Lev Liberman hat sich dem ECW angeschlossen. Der 20-Jährige spielte in den vergangenen fünf Jahren im Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin, zuletzt in der DNL
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Der kanadische Stürmer Kevin Hu, der erst im Sommer vom ESV Kempten zu den Pinguinen kam, hat überraschend aus familiären Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. In der laufenden Saison hat er 5 Spiele für den EHC Bestritten und konnte dabei vier Vorlagen beisteuern
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Timo Nußbaum hat beim EC Berhisch Land verlängert. Der 21-jährige gebürtige Solinge rkehrte letztes Jahr aus dem Ratinger Nachwuchs in seine Geburtststadt zurück
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der kanadische Verteidiger Jared Brock wird nach zwei Wochen den ESC bereits wieder verlassen. Aus privaten Gründen ist er bereits wieder in seine Heimat abgereist. Die Verantwortichen wollen in den kommenden Wochen reagieren und dann zu Beginn der Transferphase im Dezember Ersatz verpflichten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Verteidiger Leon Kremer, den es im Sommer aus privaten Gründen nach Bayern zog, wird zum EHC mit sofortiger Wirkung zurückkehren. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2021 für die Hornets
  

   

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Inklusion und Diversität im Eishockey

(IHP)  In der Geschichte der Mannschaftssportarten wie Eishockey hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel verändert. Inklusion erfährt eine immer größere Bedeutung und auch die Diversität wird gefördert. Dennoch gibt es vor allem bei dem Thema der Diversität viel zu tun, denn im Vergleich zu anderen Sportarten outen sich im Eishockey noch immer nur wenige Spiele. Dieser Artikel zeigt, was getan wird und noch getan werden muss, um die Inklusion voranzubringen.

Situation im Mannschaftssport: Ist Eishockey reif für Diversität?

„NHL schafft Regenbogentrikots ab“ – dieses Schlagzeile aus dem Juni 2023 zeigt, wie es um die Diversität im Eishockeysport bestellt ist. Dabei haben sich vor allem die Spieler für eine aktive Unterstützung der LGBTQ-Initiative bei ihren Aufwärmtrikots ausgesprochen. Durch das Verbot ist dies nicht mehr möglich.

Einige Spieler wieder der russische Eishockey-Profi Iwan Proworow sorgen durch ihre offenkundige Ablehnung zusätzlich für Wirbel. Der Star der Philadelphia Flyers begründete seine Verweigerung der Trikots mit seinem orthodoxen Glauben: „Meine Entscheidung ist, mir selbst und meiner Religion treu zu bleiben“. Auch Ilja Ljubuschkin und andere Profis weigerten sich, die Regenbogen-Trikots (aus religiösen Gründen) zu tragen.

Diese Einstellung zeigt, warum sich viele Eishockeyspieler erst nach dem Ende ihrer aktiven Karriere outen oder es selbst dann nicht tun. Doch der dänische Profi Jon Lee-Olson bewies Mut und zeigt, wie es auch anders gehen kann. Er outete sich als homosexuell und erfuhr viel Zuspruch durch seine Teamkollegen und Fans.

LGBTQ und gesellschaftliche Trends

Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer – lesbisch, schwul, bisexuell, transgender. Verschiedene sexuelle Orientierungen gibt es nicht erst seit Kurzem, doch mittlerweile werden sie viel offener ausgelebt. LGBTQ ist im Trend, zumindest, wenn es um die Bekenntnis der Sexualität geht. Vor allem in der jüngeren Generation, Generation Z, ist der Trend zum Outing und ausprobieren längst en vogue.

Transgender Dating Seiten und Apps helfen etwa dabei, interessante Partner zu finden oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Noch immer gibt es nämlich vor allem in ländlichen Regionen viel Nachholbedarf. Anders als in Großstädten ist es in einem dörflichen Umfeld viel schwerer, offen über seine Sexualität zu sprechen, vor allem in Gegenwart von älteren Bewohnern. Zu groß ist häufig die Skepsis und das Unverständnis vor dem „Anderssein“. In Großstädten hingegen fällt es viel leichter, denn hier ist Diversität und Inklusion längst gelebte Wirklichkeit.

Selbst die Bundesregierung macht mit und ist etwa auf dem Reichstag die Regenbogenflagge. Unternehmen wie Telekom und Co. bekennen sich ebenfalls zur LGBTQ-Community und wollen mit ihren Farben zum Pride-Monat ein Zeichen setzen. Auch die NHL und viele Spieler wollten dabei unterstützen, doch jetzt werden die T-Shirts wieder abgeschafft.

Transgender-Politik der IIHF

Auch im Sport bemühen sich Verbände wie der Internationaler Eishockeyverband um Offenheit und Inklusion. Bei der IIHF Weltmeisterschaft 2027 werden sogar eigene Transgender-Regularien aufgestellt, um die betroffenen Spieler besser schützen und auch nach außen ein Zeichen für Diversität setzen.

Der IIHF geht sogar noch einen Schritt weiter und honoriert den kanadischen Spieler Connor Bedard als ersten männlichen Spieler des Jahres gekürt. Er konnte sich bei der Abstimmung unter Vertretern aus 22 Ländern den ersten Platz, deutlich vor dem lettischen Torwart Arturs Silovs, dem Schweizer Stürmer Andres Ambuhl und dem deutschen Verteidiger Moritz Seider durchsetzen. Natürlich waren dafür vor allem die sportlichen Erfolge entscheidend, denn Bedard trug dazu bei, dass Kanada die letzten beiden Juniorenweltmeisterschaften im letzten Sommer und im vergangenen Winter gewann, bevor er 18 Jahre alt wurde.

Bedeutung von Inklusion im Eishockey

Inklusion spielt auch beim Eishockey wie bei vielen anderen Sportarten eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Arbeit der Verbände und der offenkundige Umgang mit Andersgeschlechtlichkeit führt dazu, dass sich immer mehr Spieler outen und wie etwa der dänische Profi Jon Lee-Olsen zu ihrer Sexualität stehen. Auch nach dem Outing werden sie nicht ausgegrenzt, sondern erfahren von Mitspielern und Fans meist großen Zuspruch und Respekt für ihren Mut.

Dennoch zeigen Aussagen wie die von Olsen in einem Interview auch, dass es noch viel zu tun gibt: „Es besteht die Gefahr, dass einige Leute mich provozieren wollen, wenn ich spiele“. Ein Grund dafür ist das Klischee, das dem Sport zugeschrieben wird: Härte, Gewalt, Maskulinität und Machismo.

Mit den „Pride Nights“ oder „Inclusion Nights“ wurden die NHL-Teams ein Zeichen setzen und sich für mehr Toleranz für LGBTQ-Athleten, Fans und Trainer aussprechen; die LGBTQ-Community unterstützen. Die meisten Spieler machen mit und tragen die wertvolle Botschaft nicht nur auf dem Feld, sondern auch über ihre Social-Media-Kanäle in die Welt. Doch es gibt auch andere Spieler wie Ilja Ljubuschkin, die das Tragen des Trikots ablehnen und sich nicht für die LGBTQ-Community starkmachen möchten.

Fazit:
Auch wenn Eishockey gibt es immer mehr mutige, die sich outen und zu ihrer Homosexualität oder dem Transgender-Leben stehen. Lange war das bei dem besonders kraft- und maskulin-betonten Sport undenkbar. Mittlerweile unterstützt auch die NHL gezielt durch Veranstaltungen wie die „Pride Nights“ die LGBTQ-Community und setzt ein Zeichen für mehr Vielfalt und Toleranz.

  Donnerstag 6.Juli 2023
12:15 Uhr
 
  
  
  
     
  
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