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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF muss für die nächsten zwei Monate auf Torhüter Benedikt Hötzinger verzichten, der sich eine Unterkörperverletzung zugezogen hat
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Red Bull München
(DEL)  Torhüter Mathias Niederberer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen, welche ihn zu einer Pause bis vorraussichtlich zum Jahresende zwingt
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Jonas Lautenbacher, der eigentlich seine aktive Laufbahn nach der letzten Saison beendet hatte, wird nun doch wieder für die Miners auflaufen und wegen der verletzungsbedingten Ausfälle im Team aushelfen. Der 30-Jährige, der auch über DEL2- und Oberliga-Erfahrung verfügt, brachte es zuletzt in 36 Partien auf 6 Tore und 10 Assists
  

   

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selberwoelfeVER Selb
Routinier denkt zum Glück nicht ans Aufhören - „Rekordspieler“ David Hördler stürmt weiter für die Wölfe

(OLS)  Wenn ein Eishockeyspieler auf 778 Oberliga Pflichtspiele zurückblicken kann, ist dies rekordverdächtig und einzigartig zugleich. Dieser „Marathon-Mann“, der sich bereits einen Platz in den Oberliga-Geschichtsbüchern gesichert hat, ist David Hördler. Aber der 38jährige Routinier verschwendet zum Glück noch keinen Gedanken an sein Karriereende, sondern will es nochmals wissen. „Mingo“, wie er in Mannschaftskreis genannt wird, verlängert seine aktive Karriere um ein weiteres Jahr und wird auch in der Saison 2018/2019 mit der Rückennummer 7 für die Wölfe auflaufen.

Ob es bei Hördler selbst schon mal ernsthafte Gedanken ans Aufhören gab, ist nicht direkt rauszuhören, aber David umschreibt es humorvoll in seiner bekannten Art: „Da ich noch nie der Älteste in einem Team war und auch dieses Jahr nicht bin, habe ich mir gedacht – ein Jahr geht noch“, so der Routinier. Ob für ihn nach dieser Saison endgültig Schluss ist, kann und will David nicht beantworten. „Das muss man nach Saisonende sehen, wichtig ist, wie und ob die Gesundheit mitmacht – darüber verschwende ich jetzt noch keine Gedanken. Das Wichtigste hier und jetzt: Es macht mir einfach immer noch unglaublich Spaß und deshalb mache ich weiter“, so der im Dezember 39 Jahre alt werdende Stürmer.

Viel Zeit um Entspannen in der eishockeylosen Zeit bleibt Hördler allerdings nicht, denn das Sommertraining steht an und Hördler selbst möchte nicht verhehlen, dass man mit gestiegenem Alter natürlich mehr bzw. anders trainieren muss. „Ob das allerdings nur was mit dem Alter zu tun hat, oder damit zusammenhängt, dass sich das Eishockey allgemein verändert hat, ich weiß es nicht“, lässt der gebürtige Bad Muskauer Spielraum zur Spekulation.

Für das neue Wolfsrudel ist es unheimlich wichtig, auf einen derart erfahrenen Akteur wie David Hördler zurückgreifen zu können. Zählt man all seine Profi-Pflichtspiele im Selber Trikot seit 1996/1997 zusammen, so kann David Hördler auf beachtliche 535 Spiele zurückblicken, in denen er 94 Tore und 210 Vorlagen beisteuerte. David – und das nimmt man ihn ab – geht es aber nicht um persönliche Statistiken oder Rekorde. Nein, er will die jungen Wilden heranführen. „Punkte und Rekorde interessieren mich mittlerweile nicht mehr, schöner ist es, ein enges Spiel oder eine verlorengeglaubte Serie noch zu gewinnen. Dabei finde ich es toll, wenn sich junge Spieler aus solchen Situationen was von den „alten Säcken“ wie mich abschauen – das ist meiner Meinung der einzig richtige Weg“, so der Wölfe-Routinier mit der Nummer 7.

Eishockey hat in der Familie einen besonderen Stellenwert. David Hördler stammt aus einer absolut verrückten Eishockeyfamilie. Vater Jochen, einst ehemaliger DDR-Nationalspieler und zu ERC Zeiten einer der herausragenden Verteidiger der damaligen Zeit, scheint das Eishockeygen an seine beiden Söhne weitervererbt zu haben. Zum erfolgreichsten Hördler hat es zweifelsohne David´s Bruder Frank gebracht, der mittlerweile siebenmal die Deutsche Meisterschaft mit den Eisbären Berlin feiern durfte und als einer der besten deutschen Verteidiger zu einem Stammspieler in der deutschen Nationalmannschaft und mit letzterer Olympisches Silber gewann. Aber auch David kann auf eine bislang sehr erfolgreiche Eishockeykarriere zurückblicken und geht seit seiner Rückkehr im Jahr 2011 in seine achte Saison für die Selber Wölfe.
Erstmals stand David in der Saison 1996/1997 im Profikader des damaligen ERC Selb, wo er frühzeitig sein Potential und Talent für höhere Aufgaben andeutete. Der geborene Bad Muskauer zeigte auch außerhalb von Oberfranken sein Eishockeykönnen und reifte bei seinen Stationen Dresden, Leipzig, Rostock und Dortmund zu einem gestandenen deutschen Oberligastürmer.

Bei David Hördler ist es ähnlich wie mit einem guten Wein – je älter, desto besser. Auch Wölfe-Trainer Henry Thom ist überaus erfreut, dass David Hördler seinem Team erhalten bleibt. Bis zu seiner Zusage musste Thom allerdings warten, denn die Abmachung zwischen beiden sah so aus, dass David das Saisonende abwarten wollte und erst danach entschied. „David will nochmals alles für das Team in die Waagschale werfen und ein mannschaftsdienlicher Spieler wie David, der alles für das Team und die Siege tut, ist unwahrscheinlich wichtig und umso glücklicher sind wir, dass er nochmals eine Saison dranhängt“, so Henry Thom.


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Samstag 26.Mai 2018
VER Selb
VERS - ud
    -  Oberliga Süd
    -  David Hördler
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