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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Red Bull München
(DEL)  Torhüter Mathias Niederberer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen, welche ihn zu einer Pause bis vorraussichtlich zum Jahresende zwingt
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Jonas Lautenbacher, der eigentlich seine aktive Laufbahn nach der letzten Saison beendet hatte, wird nun doch wieder für die Miners auflaufen und wegen der verletzungsbedingten Ausfälle im Team aushelfen. Der 30-Jährige, der auch über DEL2- und Oberliga-Erfahrung verfügt, brachte es zuletzt in 36 Partien auf 6 Tore und 10 Assists
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Nach Stürmer Maxim Gramatik (Bremen) gibt es noch auch noch einen weiteren Neuzugang für die Defensive. Verteidiger Lev Liberman hat sich dem ECW angeschlossen. Der 20-Jährige spielte in den vergangenen fünf Jahren im Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin, zuletzt in der DNL
  
Pinguine Königsbrunn
(BYL)  Der kanadische Stürmer Kevin Hu, der erst im Sommer vom ESV Kempten zu den Pinguinen kam, hat überraschend aus familiären Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. In der laufenden Saison hat er 5 Spiele für den EHC Bestritten und konnte dabei vier Vorlagen beisteuern
  

   

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Denis Shevyrin kommt, vier besondere „Meisterspieler“ gehen

(DEL2)  Mit Denis Shevyrin ist den Starbulls Rosenheim eine hochkarätige Verpflichtung gelungen. Der 28-jährige Verteidiger kommt von den Kassel Huskies, mit denen er in der vergangenen Saison als Teamkapitän souverän die Hauptrunde der DEL2 gewann. Dagegen werden vier Spieler, die auf bemerkenswerte Art und Weise zum Aufstieg der Starbulls in die DEL2 beigetragen haben, in der kommenden Spielzeit nicht mehr das Rosenheimer Trikot tragen – darunter auch die beiden „Aufstiegs-Torschützen“ im letzten Saisonspiel gegen Weiden.

„Top-Athlet, Führungsspieler, Leader auf und neben dem Eis“ – so beschreibt Jari Pasanen den 28-jährigen Denis Shevyrin, der in der ersten Rosenheimer Spielzeit in der DEL 2 nach sechs Jahren die Starbulls-Defensive verstärken, aber auch entscheidende Akzente nach vorne setzen soll. In den letzten vier Jahren spielte „Shevy“ für die Kassel Huskies in der DEL 2, in den letzten zweieinhalb Jahren war er Teamkapitän. In der jüngsten Saison schied er mit dem ambitionierten Team nach souveräner Hauptrundenmeisterschaft im Playoff-Halbfinale gegen Bad Nauheim aus. In 208 Spielen für Kassel sammelte der Verteidiger, der temporär auch Mittelstürmer spielte, 107 Scorerpunkte.

Der 184 große und 193 Kilogramm schwere Shevyrin machte seine ersten Schritte auf dem Eis in seiner Geburtsstadt Sankt Petersburg. Die Skills auf dem Weg zur Profikarriere eignete er sich im Nachwuchs des Krefelder EV und bei einigen DEB-Nachwuchs-Maßnahmen bzw. U17- und U18-Länderspielen für Deutschland an. Es folgten zwei Spielzeiten für die Minnesota Magicians in der NAHL. Nach der Rückkehr aus den USA heuerte der Linksschütze 2015 bei den Iserlohn Roosters an, wo Jari Pasanen Cheftrainer war. „Man hat damals schon gesehen, welch großes Potenzial in ihm steckt. Jetzt ist er ausgereift und kommt trotz vieler anderer Angebote aus der Liga zu uns nach Rosenheim“, freut sich der Rosenheimer Headcoach. Besonders betont Pasanen, dass Shevyrin nicht nur als Spieler, sondern auch menschlich ein Typ ist, der perfekt nach Rosenheim und in das Team der Starbulls passt.

Shevyrin kommt mit der Erfahrung von 123 Einsätzen in der DEL für Iserlohn und insgesamt 235 Einsätzen in der DEL2 (Bietigheim, Bad Nauheim und Kassel) an die Mangfall. Er wird für die Starbulls das Trikot mit der Nummer 15 tragen.

Vier Spieler der Rosenheimer Aufstiegsmannschaft 2023, die alle eine besondere Rolle auf dem Weg zum Meistertitel einnahmen, werden dagegen nicht Teil des Starbulls-Kaders für die kommende Saison in der DEL2 sein.

Brad McGowans Episode im Rosenheimer Trikot war mit drei Monaten zwar kurz, dennoch hat er sich in den Herzen der Starbulls-Fans und in den Geschichtsbüchern des Vereins auf markante Art und Weise verewigt: Am 28. April 2023 um 22:52 Uhr krönte er in der zweiten Verlängerung des vierten Playoff-Finalspiels gegen die Blue Devils Weiden ein Solo aus der eigenen Zone mit dem Game-Winning-Goal zum 2:1 und brachte das ROFA-Stadion damit zum Explodieren. Der „Aufstiegstreffer“ war in seinem 19. Spiel für die Grün-Weißen der 21. Scorerpunkt des 33-jährigen Kanadiers, der erst Anfang Februar aus Gröden an die Mangfall gewechselt war. Er wurde für wichtige Tore geholt und hat geliefert. Damit, dass er wegen der Beschränkung von nur drei „Importspielern“ pro Partie einige Spiele nur von der Tribüne mitverfolgen durfte, ist er absolut professionell umgegangen.

Auch der zweite Rosenheimer Torschütze des letzten Saisonspiels gegen Weiden verlässt die Starbulls: Tim Lucca Krüger, der Ende des zweiten Drittels den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte, wird seine Karriere an einem anderen Standort in der Oberliga fortsetzen. Der 25 Jahre alte Stürmer kam im vergangenen Sommer aus Kassel an die Mangfall, verletzte sich aber gleich im ersten Punktspiel gegen den SC Riessersee, fiel über drei Monate aus und konnte dann nur noch 18 Hauptrundenspiele bestreiten. In den Playoffs war Krüger aber voll da, bestritt alle 15 Partien und erzielte dabei fünf seiner sechs Tore für die Starbulls.

39 Hauptrunden- und alle 15-Playoff-Partien bestritt Travis Oleksuk im Starbulls-Trikot, erzielte dabei 14 Tore und bereitete 30 weitere Treffer vor. Das dritte Playoff-Finalspiel entschied er auf Weidener Eis mit dem 3:2-Siegtreffer in der Verlängerung, als er sensationell antizipierte, um vor dem Tor entscheidend abfälschen zu können. Der 34 Jahre alte Kanadier war fleißiger Arbeiter und Spielstratege zugleich, erfüllte seine Rolle im Team perfekt: „Wir wussten, welchen Spielertyp wir mit Oleksuk geholt haben – und er hat zu 100 Prozent das abgeliefert, was wir von ihm erwartet haben“, adelt Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen den Mittelstürmer, der mit Abstand der beste Bully-Spieler der vergangenen Oberliga-Saison war.

Ebenfalls nach nur einer Spielzeit trennen sich die Wege der Starbulls Rosenheim und Klemen Pretnar wieder. Der 36-jährige Slowene war wegen einer Fußverletzung über weite Strecken der Saison stark gehandicapt, biss aber immer wenn es irgendwie ging auf die Zähne und stellte sich in den Dienst der Mannschaft, sodass er wie Oleksuk beachtliche 39 Hauptrundenspiele und zehn der 15 Playoff-Partien bestritt. In der Starbulls-Vita des technisch starken Verteidigers stehen 31 Scorerpunkte (sechs Tore). „Als er halbwegs gesund war, hat man gesehen, was er kann. Schade, dass er so unter der Verletzung litt und nicht sein volles Potential zeigen konnte“, so Jari Pasanen.

  Freitag 2.Juni 2023
18:31 Uhr
Kaderlisten:
Spieler:  
  Deutsche Eishockey Liga 2
  Denis Shevyrin
Bericht:
Autor:
  SBR
  ah
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