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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Tim Prothmann verstärkt die Defensive des EHC. Der 25-jährige Verteidiger wechselt vom 1b-Team der Dinslakener Kobras nach Essen. In der vergangenen Saison gelangen ihm im Trikot der Giftschlangen in 14 Landesliga-Spielen 18 Scorerpunkte
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF muss für die nächsten zwei Monate auf Torhüter Benedikt Hötzinger verzichten, der sich eine Unterkörperverletzung zugezogen hat
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Red Bull München
(DEL)  Torhüter Mathias Niederberer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen, welche ihn zu einer Pause bis vorraussichtlich zum Jahresende zwingt
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  

   

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Weitere Verstärkung für die Defensive

(BYL)  Mit Maurice Köder hat ein weiteres Schweinfurter Eigengewächs aus dem letztjährigen Kader der Mighty Dogs seinen Vertrag für die kommende Saison 2019/20 verlängert. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Maurice Köder einen jungen und talentierten Defensivspieler weiter an uns binden konnten“, erklärt der sportliche Leiter Christopher Schadewaldt. „Maurice ist ein absoluter Kämpfer und Teamplayer, der keinen Zweikampf scheut. Außerdem hat er in der letzten Saison bereits einen großen Schritt nach vorne gemacht und wir glauben, dass sein Potential noch lange nicht ausgereizt ist.“

Der 21-jährige Verteidiger begann mit dem Eishockeyspielen beim ERV Schweinfurt und durchlief die Jugendmannschaften seines Heimatvereins bis zur U18-Auswahl. Im Jahr 2015 wechselte er in die Jugendabteilung des ESC Haßfurt. Für die U18-Auswahl absolvierte der damals 17-Jährige 23 Spiele und erzielte beeindruckende 40 Scorerpunkte. Zeitgleich lief Maurice Köder in der Saison 2015/16 noch in 15 Partien in der bayrischen Landesliga für erste Mannschaft des ESC Haßfurt. Doch bereits zur Saison 2016/17 gelang es den Verantwortlichen des ERV Schweinfurt Maurice Köder wieder an den unterfränkischen Traditionsverein zu binden. In den letzten drei Spielzeiten entwickelte sich der junge Verteidiger zu einer wichtigen Stütze in der Defensive und absolvierte in der letzten Bayernliga-Saison insgesamt 36 Pflichtspiele für die Mighty Dogs.


ihp-interview-klein  Interview mit Maurice Köder

Du hast das Eishockey in Schweinfurt erlernt, kurzzeitig in der „Stadt“ Mainaufwärts gespielt und seit 2016 bis du wieder beim ERV Schweinfurt. Wie hast du die letzten drei Saisons erlebt?
Maurice Köder: „Die erste Saison war schwer für mich, da ich mir zuvor im Sommer den Mittelhandknochen gebrochen hatte und häufig verletzt war. Die Saison darauf lief besser, ich habe viel Eiszeit bekommen und am Ende haben wir uns mit dem Aufstieg in die Bayernliga belohnt! Die erste Saison in der Bayernliga war etwas ungewohnt, schnelleres Eishockey, jede Mannschaft kann jeden schlagen. Aber man entwickelt sich immer weiter. Leider hat es mit den Playoffs nicht geklappt, aber dieses Jahr soll es anders werden.“

Du bist aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken und bei den Fans hast du durchaus auch schon einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Wann war für dich klar, dass du weiterhin im Trikot der Mighty Dogs auflaufen wirst?
Maurice Köder: „Ich hatte nach der Saison schnell Kontakt zu Sergei Chevalier und dann das Gespräch mit Christopher Schadewaldt. Die Pläne, die er für die Saison hat, haben sich gut angehört und das Konzept hat mir gefallen, deshalb war für mich klar, dass ich weiterhin in Schweinfurt bleiben werde.“

Du gehörst eher zu den kleineren, schmächtigeren Spielern. Dennoch haust du das eine oder andere Mal einen Check raus, bei dem man nur staunen kann. Unterschätzen dich die Gegenspieler?
Maurice Köder: „Ich kann mir gut vorstellen, dass ich durch meine Statur oft unterschätzt werde (lacht), aber das körperbetonte Spiel macht mir einfach Spaß und es ist auch ein großer Punkt was Eishockey für mich ausmacht.“

Das wird deine zweite Saison in der Bayernliga. Was ist dein persönliches Ziel?
Maurice Köder: „Ich möchte mich natürlich weiterentwickeln und am Ende der Saison in den Playoffs stehen.“

Neben dem Eishockey für die Mighty Dogs spielst du auch Rollhockey für den ERV, sogar sehr erfolgreich. Was macht Rollhockey für dich aus? Ist das für dich eine Art Ersatz zum Eishockey?
Maurice Köder: „Für mich ist Rollhockey ein sehr guter Ausgleich zum Eishockey, ganz ohne Sport geht es dann nicht im Sommer (lacht).“

Roll- und Eishockey sind zwei Sportarten, die sich ziemlich ähnlich sind, aber dann doch auch nicht. Kannst du uns kurz den Unterschied der beiden Sportarten erklären?
Maurice Köder: „Die größten Unterschiede sind wohl der kürzere Schläger und das körperlose Spiel. Gefahren wird auf klassischen Rollschuhen, die man aus den 80ern kennt. Gespielt wird mit einer Kugel und vier Feldspielern plus Torwart auf dem Feld.“

Warum sollte man zum Rollhockey kommen?
Maurice Köder: „Wir spielen sehr erfolgreich in der 2. Bundesliga und man kennt ja auch den einen oder anderen vom Eishockey. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.“

Vielen Dank für deine Zeit.


 Montag 27.Mai 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
ERV Schweinfurt
ERVS/mk
    -  Bayernliga
    -  Maurice Köder
  

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