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Oktober 26
                         
Tag der Toten
                       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Sebastian Brockelt wechselt vom Neusser EV zur EGDL. Der 29-Jährige konnte im NEV-Trikot in vier Spielen ein Tor und fünf Assists erzielen. Er spielte schon in der DEL2 und mehrere Jahre in der Oberliga. Vor seinem Engagement in Neuss ging er für den ESV Bergisch Gladbach und die Ratinger Ice Aliens aufs Eis
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Tim Prothmann verstärkt die Defensive des EHC. Der 25-jährige Verteidiger wechselt vom 1b-Team der Dinslakener Kobras nach Essen. In der vergangenen Saison gelangen ihm im Trikot der Giftschlangen in 14 Landesliga-Spielen 18 Scorerpunkte
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF muss für die nächsten zwei Monate auf Torhüter Benedikt Hötzinger verzichten, der sich eine Unterkörperverletzung zugezogen hat
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Red Bull München
(DEL)  Torhüter Mathias Niederberer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen, welche ihn zu einer Pause bis vorraussichtlich zum Jahresende zwingt
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  

   

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adendorferecAdendorfer EC
Presseerklärung der Adendorfer EC Eishockey–Betriebs UG

(RLN)  In der vergangenen Woche musste die Adendorfer EC Eishockey–Betriebs UG (haftungsbeschränkt) beim zuständigen Amtsgericht Lüneburg einen Insolvenzantrag stellen, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die angestammte Heimspielstätte, dass Walter-Maack–Eisstadion, in der laufenden Saison nicht genutzt werden könnte. Nun fand am Mittwoch Abend ein erstes Treffen zwischen Vertretern der Gesellschaft, Sponsoren, dem Bürgermeister der Gemeinde Adendorf, Herrn Maack, sowie dem vom Amtsgericht Lüneburg eingesetzten vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Christian Schreiber, statt.
Das Treffen sollte dazu dienen, Über die Zukunft des Eisstadions sowie etwaige Sanierungsmöglichkeiten für das Adendorfer Eishockey zu informieren. Bei den Sponsoren fand das Treffen regen Zuspruch, so dass sich schließlich 20 Teilnehmer im Sitzungssaal des Adendorfer Rathauses einfanden.

Zunächst ergriff Bürgermeister Maack das Wort und stellte dar, wie es letztlich am vorvergangenen Freitag zu der Entscheidung kam, die für Dezember 2019 geplante Aufnahme des Betriebes des Eisstadions aus Sicherheitsgründen abzusagen. Auslöser für die Umstände, die letzten Endes dazu führten, die Halle geschlossen zu halten, waren zum einen die Lieferung und Befüllung falschen Motoröls für die Anlage sowie zum anderen die festgestellten Korrosionsschäden am Kessel. Die Absage des Betriebes hatte auch unmittelbar zur Folge, dass die erste Herrenmannschaft des AEC für die laufende Saison keine Heimspielstätte hatte. Auch Ausweichspielstätten waren nicht aufzutun. In der Folge sah man sich aufgrund laufender Verpflichtungen, denen nun künftig keine Einnahmen mehr entgegenstünden, zur Stellung eines Insolvenzantrags gezwungen.

Herr Maack berichtete der Zuhörerschaft, dass die Gemeinde die Problematik sehr ernst nehme und es insbesondere auch ihm als Verwaltungschef ein Herzensanliegen sei, das Eisstadion für Adendorf und Umgebung zu erhalten. Aus diesem Grunde habe bereits an diesem Montag der Verwaltungsausschuss getagt und für die Sanierung des Eisstadions einem Budget von 750.000 € zugestimmt. Ein entsprechender Ratsbeschluss solle Anfang Dezember 2019 gefasst werden.Herr Maack zeigte sich darüber hinaus guter Hoffnung, dass dieses Budget durch Fördergelder noch erweitert werden könne, so dass in jedem Fall eine nachhaltige Sanierung der Eisspielstätte erfolgen könne. Bereits am darauffolgenden Dienstag sei ein Fachmann mit den vorzunehmenden Planungen und Kalkulationen beauftragt worden. Noch vor Weihnachten werden der Gemeinde voraussichtlich erste Ergebnisse vorliegen, so dass dann auch zeitnah eine Ausschreibung erfolgen könne. Herr Maack äußerte Zuversicht, dass sämtliche erforderlichen Arbeiten so zügig ausgeführt werden könnten, dass der Eisbetrieb spätestens Ende September 2020 wieder aufgenommen werden könne.

Alsdann erläuterte auch Herr Sonntag noch einmal den Gang der Ereignisse und die auch für ihn persönlich sehr schweren letzten Tage und Wochen, zeigte sich aber zugleich optimistisch, dass das hochklassige Eishockey dem Standort Adendorf erhalten bleibe. So gebe es unter anderem bereits die Zusage des Verbandes, dass der AEC im kommenden Jahr, also in der Saison 2020/21, wieder in der Regionalliga Nord starten dürfe. Ebenso hätten viele Spieler bereits signalisiert, in der kommenden Saison sehr gern erneut für den AEC die Schlittschuhe schnüren zu wollen.

Der gerichtlich bestellte vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Schreiber, führte sodann aus, dass er zunächst beauftragt sei, sich ein Bild über die Vermögenslage der Gesellschaft zu verschaffen, gleichzeitig werde er aber auch Sanierungsmöglichkeiten prüfen. Hierbei komme insbesondere ein Insolvenzplan in Betracht, der es der Gesellschaft erlauben würde, in der kommenden Saison erneut am Spielbetrieb der Regionalliga Nord teilzunehmen. Derzeit sichte er die ihm von der Gesellschaft überlassenen Unterlagen und befinde sich in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung, die parallel entsprechende Budgetplanungen vornehme.Herr Schreiber hob hervor, welch wichtiges Signal das eindeutige Bekenntnis der Gemeinde zum Erhalt des Eisstadions auch für die Sanierungsmöglichkeiten der insolventen Gesellschaft darstelle. In Zeiten, in denen der Politik häufig vorgeworfen werde, nur zu reden und nicht zu handeln, habe die Gemeinde Adendorf eindrucksvoll gezeigt, dass es auch anders gehe und ihre Handlungsfähigkeit in kürzester Zeit unter Beweis gestellt.

Auch in den Wortbeiträgen der zahlreich vertretenen Sponsoren wurde trotz des zu erwartenden Verlustes der bereits für die laufende Saison gezahlten Sponsorengelder stets die weitere Unterstützung für das Eishockey in Adendorf betont und es wurden sogar Forderungsverzichte in Aussicht gestellt.

Alles in allem bleibt festzuhalten, dass in der Kürze der Zeit aus Richtung der Politik bereits wichtige Signale zum Erhalt des Eishockeys in Adendorf gesendet wurden und ebenfalls in den Sponsorenkreisen weiterhin die Bereitschaft besteht, die Mannschaft auch in dieser Krise tatkräftig zu unterstützen. Nichtsdestotrotz wird die Umsetzung eines Insolvenzplans und die Planung der kommenden Spielzeit zu einem Kraftakt werden, der auch in finanzieller Hinsicht erhebliches Engagement von dritter Seite erfordern wird. Potentielle Förderer und Unterstützer sind daher bereits jetzt gern angehalten, der Geschäftsführung oder dem vorläufigen Insolvenzverwalter ihr Interesse an einem künftigen Engagement anzuzeigen.

Alle Beteiligten hoffen, dass im Januar 2020 konkrete belastbare Zahlen für die anstehenden Sanierungsarbeiten am Eisstadion und die Umsetzung eines Insolvenzplans für die Gesellschaft vorgelegt werden können, um die Planungen für die kommende Saison rechtzeitig vertiefen zu können.


 Freitag 29.November 2019 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
Adendorfer EC
AEC/fs
    -  Regionalliga Nord
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