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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Sebastian Brockelt wechselt vom Neusser EV zur EGDL. Der 29-Jährige konnte im NEV-Trikot in vier Spielen ein Tor und fünf Assists erzielen. Er spielte schon in der DEL2 und mehrere Jahre in der Oberliga. Vor seinem Engagement in Neuss ging er für den ESV Bergisch Gladbach und die Ratinger Ice Aliens aufs Eis
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Tim Prothmann verstärkt die Defensive des EHC. Der 25-jährige Verteidiger wechselt vom 1b-Team der Dinslakener Kobras nach Essen. In der vergangenen Saison gelangen ihm im Trikot der Giftschlangen in 14 Landesliga-Spielen 18 Scorerpunkte
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF muss für die nächsten zwei Monate auf Torhüter Benedikt Hötzinger verzichten, der sich eine Unterkörperverletzung zugezogen hat
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Red Bull München
(DEL)  Torhüter Mathias Niederberer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen, welche ihn zu einer Pause bis vorraussichtlich zum Jahresende zwingt
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  

   

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adendorferecAdendorfer EC
Trainer Sensation - Eine Legende kehrt zurück

(RLN)  Das ist wahrscheinlich die Sportmeldung des Jahres 2022 für die Region Lüneburg. Troy Stephens kehrt 22 Jahre nach seinem Abschied aus Adendorf ins “heißeste Kühlhaus des Nordens“ zurück und wird das Team des Adendorfer EC, mit Falko Kucharek an seiner Seite, als Headcoach übernehmen. Kaum jemand in der Lüneburger Region, der sich nicht an Troy Stephens erinnert, gilt er doch als der beste Stürmer, der je für die Heidschnucken auf dem Eis stand. Von 1998 bis 2000 wirbelte der kleine Stürmer die damalige 1. Liga sowie die Oberliga durcheinander und erzielte in genau 100 Ligaspielen für den AEC grandiose 91 Tore und 108 Vorlagen.

Angefangen bei den Peterborough Petes in der Ontario Hockey League (OHL) ging es für den heute 51-jährigen Kanadier nach seinen zwei Saisons in Adendorf zu weiteren namhaften Clubs in Deutschland. Unter anderem Bayreuth, Deggendorf, Essen, Leipzig und Riessersee standen auf Troys Deutschlandtour, ehe er seine beeindruckende aktive Karriere 2007 in Füssen beendete.

Nach seinem Karriereende zog es Troy, zusammen mit seiner aus Lüneburg stammenden Frau Bettina und dem inzwischen sechs Jahre alten Sohn Joshua, zurück in seine kanadische Heimat, wo er als Eishockeylehrer der schnellsten Mannschaftssportart der Welt weiter verbunden blieb. Zuletzt arbeitete Troy für das kanadische Unternehmen ES Hockey Training, für das er als Coach auf dem Eis stand und sein Wissen weiter vermitteln konnte.

Als 2020 sein Sohn “Josh“ Stephens von Kanada nach Adendorf wechselte und bis zum Corona-Lockdown ein Testspiel absolvieren konnte, kamen beidseitig erstmalig die Gedanken über eine Rückkehr von Troy als Trainer zum AEC auf. „Während meiner Zeit als Spieler für AEC lernte ich nicht nur meine zukünftige Frau kennen, sondern konnte auch von meinen Teamkollegen und Fans in die AEC-Familie aufgenommen werden. Die Atmosphäre im Walter-Maack-Eisstadion, die die Fans in diesen Saisons geschaffen haben, war magisch und etwas, dass ich nicht vergessen habe“, so Troy Stephens, der voller Vorfreude hinzufügt: „der AEC gab mir die Gelegenheit, mich als Hockeyspieler zu beweisen und jetzt habe ich das Glück, Adendorf mein Hockeywissen und meine Erfahrung in einer anderen Rolle zurückgeben zu können. Die Gelegenheit, den AEC zu coachen und wieder Teil der AEC-Familie zu sein, ist der Beweis, dass Träume wirklich wahr werden können.“

AEC Geschäftsführer Finn Sonntag steht seit bereits einiger Zeit im engen Austausch mit Stephens. Beide arbeiten in wöchentlichen Telefonaten am Team für die kommende Spielzeit. Mit einbezogen ist hier natürlich weiterhin Falko Kucharek der auch in der kommenden Saison als Co-Trainer agieren wird. „Troys Wunsch ist es ebenfalls das letztjährige Team weitgehend zusammenzuhalten. Er verfolgt die Liga und den AEC seit Jahren sehr intensiv und benötigt so keine große Eingewöhnung“, so Finn Sonntag. Dass der Adendorfer EC seit der vergangenen Saison überwiegend osteuropäisch geprägt ist, stört den ehemalige Superstürmer nicht: „wichtig ist, dass alle Eishockey spielen können und menschlich ins Team passen. Um Erfolg zu haben, musst du eine Familie sein. Das war der AEC damals, das war er in der vergangenen Saison und das wird er sicherlich auch in der kommenden Saison sein“, so Troy Stephens, der zum Saisonstart zusammen mit seiner Frau Bettina in Adendorf erwartet wird.


 Samstag 11.Juni 2022 www.icehockeypage.de 
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 Bericht:
Adendorfer EC
AEC/fs
    -  Regionalliga Nord
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