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Oktober 26
                         
Oktober Hügelsheim
                       
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF muss für die nächsten zwei Monate auf Torhüter Benedikt Hötzinger verzichten, der sich eine Unterkörperverletzung zugezogen hat
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Red Bull München
(DEL)  Torhüter Mathias Niederberer hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen, welche ihn zu einer Pause bis vorraussichtlich zum Jahresende zwingt
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  
Landesliga NRW
(LLW)  Die Partie vom 16.Oktober zwischen dem EC Bergisch Land und dem 1b-Team des ESV Bergkamen, welches regulär mit 8:4 endete, wurde nachträglich durch den EHV NRW mit 0:5 Toren gegen die Solinger gewertet, wegen dem Einsatz nicht spielberechtigter Spieler
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat sich mit den Eisbären Juniors Berlin auf eine Kooperation verständigt. Dadurch erhalten die DNL-Cracks Karl Wolfsteiner, Daniel Gavriluk, Tim Otterstätter, sowie drei weitere Talente Förderlizenzen für die Piranhas
  
Eisbären Regensbrg
(DEL2)  Die Straubing Tigers haben Linus Brandl mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 21-jährige Angreifer absolvierte in der laufenden Saison 7 DEL-Spiele und konnte dabei auch ein Tor erzielen
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Die Rebels haben auf den verletzungsbedingten Ausfall von Nick Vieregge reagiert und haben mit Arthur Milic einen neuen Torhüter verpflichtet. Der 18-Jährige, der schon im eigenen Nachwuchs aktiv war, wechselt vom EV Regensburg aus der DNL nach Stuttgart. Er stand auch im erweiterten DEL2-Aufgebot der Eisbären
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Verteidiger Jakob Peukert kehrt mittels Förderlizenz des ECDC Memmingen zum ESVK zurück. Zuletzt absolvierte er einige Spiele für den EV Lindau
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Kurz vor ihrem ersten Pflichtspiel können die Schalker Haie nochmal einen Neuzugang vermelden. Nach einem Jahr Pause wird Tommy Kuntu-Blankson sein Comeback auf dem Eis geben. Der 33-Jährige bringt reichlich Regionalliga-Erfahrung aus seiner Zeit in Dortmund, Herford, Hamm und Herne mit
  
Peißenberg Miners
(BYL)  Stürmer Jonas Lautenbacher, der eigentlich seine aktive Laufbahn nach der letzten Saison beendet hatte, wird nun doch wieder für die Miners auflaufen und wegen der verletzungsbedingten Ausfälle im Team aushelfen. Der 30-Jährige, der auch über DEL2- und Oberliga-Erfahrung verfügt, brachte es zuletzt in 36 Partien auf 6 Tore und 10 Assists
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Dienstag 27.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 24 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

EV LandshutEV Landshut
Freier Eintritt für Schüler am nächsten Sonntag - Heimspiel gegen Lausitzer Füchse beginnt an Allerheiligen schon um 16 Uhr

(DEL2)  Das ist eine attraktive Aktion für junge EVL-Fans und jene, die es noch werden wollen: Am kommenden Sonntag, 1. November, beim Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse – das ausnahmsweise schon um 16 Uhr beginnt – ist Schülertag. Das heißt konkret: Schüler haben an diesem Tag freien Eintritt!
Die entsprechenden Stehplatzkarten können – solange der Vorrat reicht – am Spieltag ab 14.30 Uhr zwischen Haupt- und Logeneingang der VR-Bank Landshut Arena abgeholt werden. Dabei soll der Schülerausweis vorgezeigt werden; bei Grundschülern ist dies nicht erforderlich.
Nach vier Siegen in den letzten fünf DEL2-Partien ist das Team von Uwe Krupp auf Tabellenplatz 3 geklettert und will sich den Fans auch am kommenden Wochenende wieder von seiner spielfreudigen Seite zeigen. Heimspiele gegen die Lausitzer Füchse sind traditionell schwierige Aufgaben mit meist engem, spannendem Spielverlauf – umso wichtiger ist da die Unterstützung möglichst vieler, auch jüngerer Fans!
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  15:08 Uhr Bericht:     EVL
Autor:     ms


Memmingen IndiansMemmingen Indians
Kein Punktgewinn in Rosenheim

(DEL2)  Der ECDC Memmingen ergatterte keine Punkte in Rosenheim. Die Indians unterlagen den Starbulls am Ende mit 0:4 und beenden das Wochenende mit drei Punkten. Bereits in der kommenden Woche warten die nächsten schweren Aufgaben gegen Regensburg und Weiden.
Die Reise ging für die Indians nach Rosenheim. Nach dem Heimsieg am Freitag gegen Crimmitschau wollten die Memminger auch in der Ferne möglichst punkten. Doch mit den Starbulls wartete ein Team, das ebenfalls zum Siegen verdammt war. Die Mannschaft von Jari Pasanen lief aktuell den eigenen Erwartungen hinterher. Die Grün-Weißen kamen bislang noch nicht ins Rollen, was sich in der Punkteausbeute widerspiegelte. Der ECDC stellte sich auf eine knifflige Aufgabe ein. Mit unverändertem Line-up im Vergleich zum Crimmitschau-Spiel gingen die Indians in die Begegnung.
Die Anreise der Memminger verzögerte sich wegen einer Vollsperrung auf der Autobahn, weshalb die Partie eine halbe Stunde später startete. Doch im Anfangsdrittel kam der ECDC trotzdem gut ins Spiel und begegnete den Starbulls auf Augenhöhe. Chancen gab es für beide Teams, doch Tore fielen zunächst nicht. Beide Goalies parierten stark, auch die Memminger Defensivarbeit funktionierte.
Nach der ersten Drittelpause fiel das erste Tor des Abends für die Oberbayern. Lewis Zerter-Gossage platzierte den Puck zum 1:0 im Winkel. Die Starbulls legten Minuten später nach. Jordy Bellerive schloss per One-Timer in Überzahl zum 2:0 ab. Auf Seiten der Indians kam im Powerplay hingegen nichts zustande. Memmingen verlor im Mitteldrittel etwas den Faden, hatte jedoch gegen Ende des Drittels nochmals eine Drangphase. Es fehlte aber an der nötigen Durchschlagskraft.
Im letzten Spielabschnitt drückten die Maustädter zu Beginn nochmals auf das Starbulls-Gehäuse. Die Indians verwerteten ihre Chancen in dieser Begegnung nicht und kamen zu keinem Torerfolg. Die Hausherren sorgten fünf Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung. Scott Feser überwand Justus Roth und erzielte das 3:0. Den Schlusspunkt setzte ebenfalls Feser, der mit seinem Empty-Net-Goal den 4:0-Heimsieg für Rosenheim perfekt machte.
In der kommenden Woche geht es zunächst mit einem Auswärtsspiel weiter. Der ECDC gastiert bei den Eisbären Regensburg. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag folgt ein wichtiges Heimspiel am Hühnerberg. Die Maustädter treffen in der KUTTER-Arena auf die Blue Devils Weiden. Gemeinsam soll der Sieg gelingen. Puck-Drop ist um 18:30 Uhr. Karten für die Partie sind bereits im Vorverkauf erhältlich.
Statement von Coach Huhn:
„Im ersten Drittel hat Rosenheim natürlich Dampf gemacht, aber meine Mannschaft hat defensiv wenig zugelassen und kompakt verteidigt. Wir hatten selber die ein oder andere Chance, konnten die aber nicht verwerten. Wir sind nicht gut ins zweite Drittel gestartet und liegen dann mit 0:2 hinten. Auch wenn es dann etwas besser wurde und Gelegenheiten da waren, müssen wir uns heute auch die Chancenverwertung ankreiden lassen. Im letzten Drittel gab es dann nochmal eine Drangphase von uns, aber letztendlich sollte es nicht sein. Wir müssen verstehen, dass wir zielstrebiger spielen und im Abschluss effizienter sein müssen. Heute Abend gab es keine Punkte, aber wir machen weiter und lernen daraus.“
Starbulls Rosenheim vs ECDC Memmingen 4:0 (0:0/2:0/2:0)
Torfolge: 1:0 (22.) # 37 Zerter-Gossage (EQ) (#71 Feser), 2:0 (26.) #17 Bellerive (PP1) (#60 Hanna, #71 Feser), 3:0 (55.) #71 Feser (EQ) (#58 McKiernan, #4 Giles), 4:0 (58.) #71 Feser (EQ/EN) (#18 Kharboutli, #37 Zerter-Gossage)
Strafminuten: Rosenheim 8 (2-6-0)–Memmingen 4 (2-2-0)
Zuschauer: 3556 (SPIE Arena)
ECDC Memmingen: Roth (Bitzer)- Watson, Kolb; Meisinger, Svedlund; Fern, Van der Linde- Lillich, Gennaro, Brassard; Thiel, Homjakovs, Wall; Maul, Schmid, Fominych; Rust, Krymskiy, Meier.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  12:16 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     fl


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
Towerstars unterliegen Kassel nach Penaltyschießen

(DEL2)  Chancen auf einen Sieg gegen den Tabellenzweiten EC Kassel Huskies gab es zuhauf. Am Ende mussten sich die Ravensburg Towerstars den Kassel Huskies dann doch geschlagen geben – wenn auch erst im Penaltyschießen. Ein Trostpflaster gab es dennoch: Beim ersten Towerstars-Tor in der 5. Minute segelten unzählige Plüschtiere zugunsten von „Cancel Cancer“ auf die Eisfläche.
Die Gastgeber starteten mit den drei Punkten aus dem Auswärtsspiel in Bietigheim im Rücken selbstbewusst ins Spiel. Von Beginn an herrschte Druck in der Ravensburger Offensive. Es dauerte allerdings auch nicht allzu lange, bis die Nordhessen zu ihren ersten hochkarätigen Torchancen kamen. Wie Huskies-Torhüter Philipp Maurer hatte auch sein Gegenüber Ilya Sharipov ausreichend Gelegenheiten, sich in Szene zu setzen.
Die Towerstars hatten in der Gesamtbetrachtung jedoch optische Vorteile, die sie in der 5. Minute zur besonders umjubelten Führung nutzen konnten. Robbie Czarnik schob aus halbrechter Position die Scheibe scharf in Richtung Slot und der abgefälschte Puck rutschte Huskies-Torhüter Maurer durch die Schoner. Dann flogen erst einmal Teddybären und sonstige Plüschtiere auf die Eisfläche. Jedes einzelne stand für die wichtige Unterstützung des Vereins „Cancel Cancer e. V.“, der sich mit seiner Arbeit für krebskranke Kinder einsetzt.
Dank der unzähligen Helfer auf dem Eis war die Eisfläche alsbald wieder geräumt und das Spielgeschehen konnte weitergehen. Aus Ravensburger Sicht war das eher unglücklich, denn nur 72 Sekunden nach dem Führungstreffer nutzte Kassel eine zu spät abgestimmte Towerstars-Defensive zum 1:1-Ausgleich. Rund 2.800 Zuschauer sahen danach einen offenen Schlagabtausch mit verbissenen Torszenen. Weitere Treffer blieben aus. Das galt auch für den zweiten Spielabschnitt. Dieser wirkte noch verbissener: Es wurde um jeden Zentimeter Eis gekämpft. In den jeweiligen Torräumen spielten sich dramatische Szenen ab.
Für den Schlussabschnitt war also Hochspannung angesagt und es war klar, dass jeder noch so kleine Fehler über Sieg und Niederlage entscheiden würde. In der 49. Minute schien das Momentum wieder auf die Ravensburger Seite zu kippen. Ex-Towerstars-Verteidiger Leo Korus musste wegen eines Stockchecks auf die Strafbank. Nach 22 Sekunden wurde das Powerplay bereits zum 2:1 genutzt. Wieder war es Kapitän Robbie Czarnik, der den Puck im gegnerischen Tor unterbrachte. Vier Minuten später musste mit Mark Rassell auch ein Ravensburger Akteur wegen eines Fouls vom Eis und der Topfavorit aus Kassel nutzte ebenfalls die Gunst der Stunde. Darren Mieszkowski fälschte den Puck vor dem Torraum noch leicht ab.
Die Unparteiischen überprüften die Szene zwar per Videobeweis, doch der Schläger war dabei nicht über der gedachten Höhe der Latte – 2:2. Dabei blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit. In der Verlängerung kam es bereits nach zwölf Sekunden zu einer Schlüsselszene. Kassel spielte sekundenlang statt mit drei mit vier Spielern und kassierte folgerichtig eine Strafzeit. Das Vier-gegen-drei-Powerplay der Towerstars war durchaus druckvoll, doch der entscheidende Schuss wollte nicht den Weg ins gegnerische Tor finden. Auch nach Ablauf der Huskies-Strafe blieb das entscheidende Tor aus. Das Penaltyschießen musste über den Zusatzpunkt entscheiden.
Hier trafen im regulären Durchgang nur Simon Sezemsky für die Towerstars und Chris Wilkie für die Huskies. Im erforderlichen Tiebreak traten beide Spieler erneut an – mit dem besseren Ende für den Kasseler Stürmer. „Ich war mit der Struktur im Spiel heute zufrieden. Allerdings hätten wir gerne mehr Punkte mitgenommen. Die Chancen dazu waren sicherlich da“, kommentierte Towerstars-Coach Johan Pennerborn das Spiel in seiner Zusammenfassung.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  07:47 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe

  
starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Starbulls melden sich zurück: 4:0 gegen Memmingen

(DEL2)  Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück mit insgesamt 16 Gegentoren konnten die Starbulls Rosenheim am zwölften DEL2-Spieltag wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Memmingen Indians behielten die Grün-Weißen, die sich defensiv wieder deutlich stabiler präsentierten, am Sonntagabend mit 4:0 die Oberhand.
Die Partie vor 3.556 Zuschauern in der SPIE Arena begann mit einer halben Stunde Verspätung, da den Gästen aus Memmingen eine Autobahnsperre einen Strich durch die Anreiserechnung gemacht hatte. Auf dem Eis zeigten sich beide Teams aber vom ersten Bully an fokussiert. Bei einem frühen Warnschuss von Matteo Gennaro zeigte sich Starbulls-Keeper Christopher Kolarz auf dem Posten. Die erste Memminger Sturmreihe um den Topscorer hatten die Hausherren fortan aber bestens im Griff.
Die Starbulls dominierten den ersten Spielabschnitt und hatten durch Fabian Dietz (3.), Keaton Mastrodonato (12.) und Scott Feser (20.) drei hochkarätige Chancen, bei denen Gästekeeper Justus Roth – er erhielt nach einer starken Leistung beim Memminger Heimsieg zwei Tage zuvor erneut den Vorzug vor Michael Bitzer – seine Klasse zeigte. Auf der anderen Seite verhinderte Kolarz mit einer Glanztat die mögliche Gästeführung durch Nick Maul (9.).
Im zweiten Drittel belohnten sich die Hausherren früh für ihr Engagement. Scott Feser bediente Lewis Zerter-Gossage, dessen raffinierter Handgelenkschuss aus spitzem Winkel im rechten oberen Eck einschlug (22.). Die neu formierte Reihe mit „Godhelm“ Feser als Center zwischen Zerter-Gossage und Samir Kharboutli harmonierte gut und kreierte ein ums andere Mal gefährliche Offensivmomente.
Dem ersten und einzigen Rosenheimer Überzahlspiel an diesem Abend entsprang das 2:0: Jordy Bellerive schloss eine gelungene Kombination per Direktabnahme ab. Gästetorwart Roth war beim satten Flachschuss machtlos, weil Lukas Laub ihm die Sicht nahm (26.). Gleich dreimal zwei Unterzahlminuten überstanden die Starbulls im zweiten Drittel – über weite Strecken dank strukturierten Defensivspiels und cleveren Befreiungsaktionen, aber auch dank einiger guter Paraden von Christopher Kolarz.
Die Indians, in der Tabelle vor der Partie vier Punkte vor den Starbulls platziert, deuteten mehrfach ihre Gefährlichkeit an, die größte Torchance aber hatten die Grün-Weißen. Lukas Laub fuhr nach Zuspiel von Sean Giles alleine auf Justus Roth zu, der Gästekeeper ließ sich jedoch nicht foppen und verhinderte mit dem Schoner das 3:0 (38.). Auch Kevin Marx Norén hatte den dritten Rosenheimer Treffer auf dem Schläger.
Das Schlussdrittel begann mit aggressivem Memminger Forecheck und viel Scheibenbesitz der Gäste, den die Starbulls zunächst selten stören konnten. Aber die Rosenheimer Defensive, die im Gegensatz zu den letzten drei Spielen deutlich weniger Fehler machte, ließ kaum Abschlüsse aus vielversprechenden Positionen zu. Gefährlich wurde es, als Kevin Wall abzog und der eigentlich schon geklärte Puck von Ryan McKiernans Schlittschuh fast den Weg ins Tor gefunden hätte (44.).
Dem Rosenheimer Kapitän attestierte Headcoach Jari Pasanen nach der Partie übrigens die bisher beste Saisonleistung. McKiernan zeigte sich in der Verteidigung abgeklärt, war an der Entstehung des 1:0-Führungstreffers beteiligt und sollte es auch beim 3:0 sein. Sein von Gästeverteidiger Maximilian Kolb abgelenkter Schuss wurde zur Vorlage für Scott Feser, der schnell reagierte und Glück hatte, dass der Puck durch die „Hosenträger“ des Gästekeepers an den Innenpfosten trudelte und knapp hinter die Torlinie rutschte (55.). Zuvor war Starbulls-Schlussmann Kolarz mit einem Reflex gegen den Ex-Rosenheimer Leon van der Linde zur Stelle.
Insgesamt musste Christopher Kolarz für seinen zweiten Shutout in der laufenden Saison 33 Schüsse abwehren. Gegenüber Justus Roth räumte bereits knapp vier Minuten vor der Schlusssirene seinen Kasten für einen sechsten Memminger Feldspieler. Aber die Hausherren störten die Gästebemühungen erfolgreich und Scott Feser fixierte per Empty-Net-Goal den 4:0-Endstand.
Die Starbulls überholten dank des verdienten Heimdreiers mit Weiden, Bietigheim und Freiburg gleich drei Kontrahenten in der Tabelle und stehen nun mit 15 Punkten aus zwölf Spielen auf dem zehnten Rang. Am kommenden Wochenende gibt’s am Freitag ein Heimspiel gegen Crimmitschau (19:30 Uhr, SPIE Arena), am Sonntag folgt die Auswärtsfahrt nach Ravensburg.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  00:34 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


erdinggladiatorsErding Gladiators
PUNKTLOSES WOCHENENDE FÜR DIE GLADIATORS: NIEDERLAGEN GEGEN LINDAU UND HEILBRONN

(OLS)  Die Erding Gladiators haben ein enttäuschendes Wochenende ohne Punktgewinn abgeschlossen. Am Freitag unterlag die Mannschaft von Trainer John Sicinski den EV Lindau Islanders vor 930 Zuschauern in der Stadtwerke Erding Arena mit 2:6. Am Sonntag folgte bei den Heilbronner Falken eine 0:5-Niederlage. In beiden Begegnungen gerieten die Gladiators früh in Rückstand und mussten anschließend viel investieren, ohne sich ausreichend zu belohnen.
LINDAU ÜBERNIMMT FRÜH DIE KONTROLLE
Im Heimspiel am Freitag fanden die Gladiators nicht gut genug in die Begegnung. Bereits nach 1:53 Minuten brachte Timo Gams die Islanders in Führung. Die Gäste waren von Beginn an präsent, agierten entschlossen und ließen Erding wenig Gelegenheit, Sicherheit im eigenen Spiel zu gewinnen. Die Gastgeber versuchten, offensive Akzente zu setzen, fanden gegen die aufmerksamen Lindauer aber zu selten die passenden Lösungen. Immer wieder bekamen die Gäste einen Schläger oder einen Schlittschuh dazwischen, unterbanden Kombinationen und erschwerten den Weg in gefährliche Abschlusspositionen. In den entscheidenden Situationen waren die Islanders wacher und konsequenter. Hinzu kam ihre Effizienz vor dem Tor. Sam Verelst erhöhte auf 2:0, ehe Noah Kane kurz vor der ersten Pause den dritten Treffer nachlegte.
Auch der Start in den Mittelabschnitt misslang. Andreas Farny erhöhte bei 22:30 Minuten auf 4:0 und versetzte den Erdinger Hoffnungen auf eine Aufholjagd den nächsten Dämpfer. Die Gladiators gaben sich jedoch nicht auf und fanden über ihr Überzahlspiel zurück in die Partie. Zunächst verkürzte Roman Zap auf 1:4. Weniger als zwei Minuten später nutzte Erding die nächste Powerplaymöglichkeit: Olivier Pouliot traf zum 2:4. Mit den beiden Treffern war die Hoffnung zurück, der Begegnung noch einmal eine andere Richtung geben zu können.
Um noch einmal heranzukommen, hätten die Gladiators einen konzentrierten Beginn des Schlussabschnitts gebraucht. Stattdessen schlugen die Islanders auch im dritten Drittel früh zu: Nach nur 16 Sekunden erzielte Kane seinen zweiten Treffer des Abends und stellte auf 5:2. In der Schlussphase erhielt René Röthke eine Fünf-Minuten-Strafe wegen eines Checks mit dem Stock sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Die folgende Überzahl nutzte Arturs Kruminsch zum 6:2-Endstand. Unter dem Strich stand eine verdiente Niederlage gegen einen Gegner, der aggressiver gegen die Scheibe arbeitete, die Erdinger Angriffe wirkungsvoll unterband und seine Möglichkeiten konsequent verwertete.
AUCH IN HEILBRONN BEGINNT DIE PARTIE MIT EINEM RÜCKSCHLAG
Zwei Tage später wiederholte sich in Heilbronn zunächst das Muster des Heimspiels. Vor 1.745 Zuschauern waren gerade einmal 35 Sekunden gespielt, als Curtis Roach die Falken in Führung brachte. Die Gladiators fanden anschließend jedoch besser in die Begegnung. Sie gestalteten das Spiel phasenweise ausgeglichen und erspielten sich einige gute Möglichkeiten. Ein eigener Treffer blieb allerdings aus: Entweder fehlte im Abschluss die letzte Präzision oder Florian Mnich im Tor der Gastgeber war zur Stelle. Heilbronn demonstrierte dagegen seine Effizienz. Während Erding viel Aufwand betreiben musste, um gefährlich zu werden, nutzten die Falken ihre Chancen konsequent. Ryan Olsen erhöhte in Überzahl auf 2:0. Besonders bitter wurde es unmittelbar vor der ersten Pause: Nur 14 Sekunden vor Drittelende bestrafte Anton Seewald eine weitere defensive Unachtsamkeit mit dem 3:0.
Auch im zweiten Drittel kämpfte Erding darum, der Partie eine andere Richtung zu geben. Die Mannschaft hielt dagegen und gestaltete einzelne Phasen ordentlich. Auf der Anzeigetafel schlug sich dieser Aufwand jedoch nicht nieder. Die entscheidenden Szenen gehörten erneut den Gastgebern. Vor allem die nachrückenden Spieler und die zweite Angriffswelle bekam Erding nicht ausreichend unter Kontrolle. Tyler Spurgeon erhöhte auf 4:0. Wenig später traf Pascal Widmann nach Zuspiel zum 5:0.
Im Schlussabschnitt kontrollierte Heilbronn die Partie, ohne noch mit letzter Intensität auf weitere Treffer drängen zu müssen. Die Gladiators blieben bemüht, konnten sich offensiv aber kaum noch entscheidend durchsetzen.
FRÜHE GEGENTORE UND FEHLENDE DURCHSCHLAGSKRAFT
Beide Begegnungen machten deutlich, wo sich die Gladiators steigern müssen. Die frühen Rückstände erschwerten jeweils den Einstieg, defensive Unachtsamkeiten wurden von den Gegnern konsequent bestraft. Gleichzeitig musste Erding offensiv viel investieren und entwickelte zu wenig Durchschlagskraft. Am Kampfgeist mangelte es der Mannschaft nicht. Gegen Lindau brachten zwei Überzahltore die Gladiators noch einmal heran, in Heilbronn hielten sie die Begegnung zumindest phasenweise offen. Insgesamt reichte das jedoch nicht aus, um einem der beiden Spiele eine Wende zu geben.
Trotz des punktlosen Wochenendes fällt die bisherige Saisonbilanz weiterhin ordentlich aus: Nachdem die Gladiators gegen jeden Gegner einmal gespielt haben, belegen sie den sechsten Tabellenplatz. Darauf lässt sich aufbauen.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  15:31 Uhr Bericht:     EG
Autor:     dw


Passau Black HawksPassau Black Hawks
Black Hawks unterliegen in Kaufbeuren mit 1:5

(OLS)  Die EHF Passau Black Hawks haben ihr Auswärtsspiel beim ESV Kaufbeuren
mit 1:5 verloren. Vor 2.019 Zuschauern entschieden die Gastgeber die Partie
vor allem mit einem starken zweiten Drittel und zwei Treffern in Überzahl.
Kaufbeuren erwischte den besseren Start: Bereits nach 1:50 Minuten brachte
Tomas Schwamberger die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Black
Hawks folgte prompt. In der fünften Minute erzielte Marks Jirgensons den
Ausgleich. Passau verteidigte anschließend konsequent und hielt die Räume
eng. Kurz vor der ersten Pause schlug der ESVK jedoch erneut zu: 55 Sekunden
vor der Sirene traf Sami Blomqvist zum 2:1.
Im zweiten Drittel stellte Kaufbeuren die Weichen früh auf Sieg. Yannik
Burghart erhöhte in der 23. Minute in Überzahl auf 3:1, gut zwei Minuten
später traf Maximilian Hops bei einer weiteren Passauer Strafzeit zum 4:1.
Maximilian Renner sorgte in der 28. Minute für den 5:1-Endstand. Während
sich Kaufbeuren lediglich zwei Strafminuten leistete, kassierten die Black Hawks
sechs – zwei davon nutzte der ESVK konsequent.
Mit der klaren Führung im Rücken nahm Kaufbeuren im Schlussabschnitt
Tempo aus der Partie. Trotz weiterer Chancen blieb das letzte Drittel torlos.
ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser hob nach dem Spiel die Defensivarbeit der
Gäste und die Effizienz seiner Mannschaft im Powerplay hervor, sah aber auch
einen nachlassenden Rhythmus.
Am Ende stand ein verdienter Heimsieg des ESV Kaufbeuren. Die Black Hawks
stemmten sich trotz des deutlichen Rückstands bis zur Schlusssirene gegen die
Niederlage, konnten die Partie nach dem Kaufbeurer Zwischenspurt im zweiten
Drittel aber nicht mehr drehen.
Stimmen zum Spiel
Sebastian Buchwieser (ESV Kaufbeuren): „Wir hatten viele Schüsse, Passau hat
sehr gut verteidigt. Wir waren sehr stark in Überzahl und haben dann das
Tempo zu sehr herausgenommen. Passau hat bis zum Schluss nicht
aufgegeben.“
Daniel Reja (EHF Passau Black Hawks): „Wir wissen, dass wir gegen ein sehr
gutes Team gespielt haben. Im ersten Drittel hatten wir noch zu viel Respekt.
Wir haben wirklich hart gekämpft. Gegen einen sehr starken Gegner haben wir
alles gegeben.“
Statistik
ESV Kaufbeuren – EHF Passau Black Hawks 5:1 (2:1, 3:0, 0:0)
Tore: 1:0 Tomas Schwamberger (2.); 1:1 Marks Jirgensons (5.); 2:1 Sami
Blomqvist (19.); 3:1 Yannik Burghart (23.); 4:1 Maximilian Hops (25.); 5:1
Maximilian Renner (28.)
Zuschauer: 2.019
Schiedsrichter: Robin Just / Ruben Kapzan
Linienrichter: Melanie Bauer / Steffen Ohlwein
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  15:53 Uhr Bericht:     EHFP
Autor:     czo


blackdragonserfurtBlack Dragons Erfurt
Erfurt belohnt sich im Penaltyschießen für einen nervenaufreibenden Kampf / Herford gleicht 35,8 Sekunden vor Schluss aus – Jacob Lagacé sichert den wichtigen 4:3-Erfolg

(OLN)  Die Erfurter Eishockeyfans mussten bis zum Penaltyschießen zittern: In einem engen Spiel hielten die TecArt Black Dragons lange an ihrer Führung fest und waren nahe daran, die drei Punkte in der regulären Spielzeit einzufahren. Doch Herford gelang 35,8 Sekunden vor Schluss durch Jackson Pierson im Powerplay noch der Ausgleich zum 3:3.
Die Gäste waren früh in Führung gegangen: In der 11. Spielminute brachte Jegors Kalnins Herford mit 1:0 nach vorn. Erfurt antwortete in der 15. Spielminute, als Ryan Gropp den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Im zweiten Drittel stellte Dennis Sticha in der 27. Spielminute die Herforder Führung wieder her. Doch die Black Dragons drehten das Spiel: Petr Gulda traf in der 35. Spielminute im Powerplay zum 2:2, Harrison Reed brachte Erfurt in der 36. Spielminute erstmals in Führung.
Auch in der anschließenden Overtime suchten beide Teams die Entscheidung im Sudden Death. Ein Treffer fiel jedoch nicht, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste. Dort bewies Jacob Lagacé das glücklichere Händchen und machte mit seinem Treffer den 4:3-Erfolg für Erfurt perfekt.
Es war ein denkbar knapper Spielausgang und ein notwendiger, zugleich erlösender Sieg für Erfurt. An der Tabellenplatzierung ändert sich dadurch zwar nichts, der Abstand auf Rang elf beträgt aber weiterhin nur einen Punkt.
Torschützen
#20 Jegors Kalnins - 0:1 (11")
#33 Ryan Gropp - 1:1 (15")
#7 Dennis Sticha - 1:2 (27")
#26 Petr Gulda - 2:2 (35")
#83 Harrison Reed - 3:2 (36")
#11 Jackson Pierson - 3:3 (60")
#81 Jacob Lagacé - 4:3 (65", Penaltyschießen)
Das nächst Heimspiel findet am Freitag den 30.10.2026 statt. Spielbeginn ist 20 Uhr und unser Gegner sind die Saale Bulls aus Halle.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  09:35 Uhr Bericht:     EHCE
Autor:     ak


Hannover ScorpionsHannover Scorpions
Sonntag, 01.11. 19:00 Uhr - Scorpions empfangen Tabellenführer

(OLN)  Nach den letzten vier aufeinander folgenden Siegen an den letzten beiden Wochenenden, stehen die Scorpions in den nächsten beiden Spielen vor besonders schweren Aufgaben.
Am Freitag, den 30. Oktober, steht das immer wieder brisante Derby gegen die
Hannover Indians am Pferdeturm auf dem Spielplan.
Zwei Tage später, am Sonntag dem 1. November um 19 Uhr, empfangen die Scorpions im absoluten Topspiel des kommenden Wochenendes den derzeitigen Tabellenführer die Tilburg Trappers aus den Niederlanden, in der ARS Arena.
Abgesehen davon, dass diese Begegnung internationalen Charakter hat, treffen die Erzrivalen der Eishockey Oberliga Nord erneut aufeinander.
„Wir werden uns in dieser Woche optimal vorbereiten und unser Training konzentriertauf diese beiden Spiele ausrichten,“ so Coach Rico Rossi vor den beiden Begegnungen, an die sich dann die Deutschlandcup-Pause anschließt.
Der Eintritt zum Eishockeyspiel ist wie immer dank der Firma Gieseke cosmetic für
Kinder bis 14 Jahre frei. Tickets gibt es bei HAZ und NP Ticketshops und allen weiteren bekannten
Vorverkaufsstellen.
Online unter https://hannoverscorpions.reservix.de/
Oder direkt in unserer Geschäftsstelle und an der Abendkasse.
Das Spiel wird selbstverständlich live bei SpradeTV unter www.sprade.tv übertragen.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  13:07 Uhr Bericht:     HS
Autor:     nb


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons müssen sich mit einem Punkt begnügen - Niederlage nach Penaltyschießen in Erfurt

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde die Begegnung bei den Black Dragons Erfurt mit 4:3 SO (1:1/2:1/0:1/0:0/1:0) nach Penaltyschießen verloren. In einer äußerst knappen Begegnung gerieten die Ice Dragons insgesamt zu häufig in Unterzahlsituationen, zeigten in der Schlussphase noch einmal viel Kampfgeist und retteten durch einen späten Ausgleichstreffer zumindest einen Zähler für das Punktekonto.
Herford startete mit viel Druck und beschäftigte zunächst die Abwehr der Thüringer. Nicht unverdient gingen die Ostwestfalen in der 11. Minute durch den ersten Saisontreffer von Jegors Kalnins mit 1:0 in Führung. In den folgenden Minuten kamen die Gastgeber dann besser ins Spiel und erarbeiteten sich das 1:1 in der 15. Minute durch Ryan Gropp, der aus kurzer Entfernung im Nachschuss Herfords Torhüter Jakub Urbisch überwand. So ging es mit einem Unentschieden erstmals in die Kabinen.
Im zweiten Spielabschnitt gingen die Ostwestfalen zunächst wieder in Führung. Tom Fitschen bereitete für Dennis König in der 27. Minute vor, der per Distanzschuss das 2:1 erzielte. Nachdem die Hälfte der Spielzeit gerade um war, geriet der HEV unter Dauerdruck. Herford kassierte mehrerer Strafzeiten hintereinander und Erfurt nutzte in der 35. Minute eine dieser Powerplaysituationen. Petr Gulda blieb vor dem Tor aufmerksam und netzte einen Abpraller zum 2:2 gegen seinen ehemaligen Verein ein. Nun zogen die Black Dragons das Momentum auf ihre Seite. Gerade einmal 50 Sekunden nach dem Ausgleich tauchte Harrison Reed allein vor dem HEV-Tor auf und hatte keine Probleme, zum 3:2-Pausenstand zu vollenden.
Im Schlussdrittel entwickelte sich immer mehr ein Abnutzungskampf. Erfurt verteidigte den knappen Vorsprung, setzte selbst aber immer wieder gefährliche Akzente, Herford bemühte sich um den Ausgleich, fand jedoch nur selten einen Weg in die gefährliche Zone vor das Tor der Gastgeber. Kurz vor dem Ende ergab sich dann noch einmal die Gelegenheit für die Ice Dragons bei einem eigenen Überzahlspiel. HEV-Chefcoach Henry Thom setzte alles auf eine Karte und brachte für Torhüter Jakub Urbisch einen weiteren Feldspieler. 35 Sekunden vor der Schlusssirene kam Jackson Pierson auf der rechten Seite frei zum Schuss und erzielte den glücklichen, aber nicht unverdienten 3:3-Ausgleich.
Nachdem die Verlängerung ohne Tor blieb, musste das Penaltyschießen für die Entscheidung sorgen. Schließlich war es Jacob Lagaze, der den Black Dragons den Bonuszähler sicherte.
„Es war ein sehr kämpferisches Spiel, in dem nicht so viel Flow drin war. Beide Mannschaften wollten arbeiten. Erfurt war in der Defensivzone sehr gut eingestellt und wir konnten nicht sehr viele gute Torchancen produzieren. Am Ende müssen wir dann mit dem einen Punkt zufrieden sein, wenn man bedenkt, dass der Ausgleich erst wenige Sekunden vor Ende fällt“, analysierte Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz.
In der Tabelle ist Herford mit nunmehr 17 Punkten auf Platz 8 abgerutscht und befindet sich aktuell somit in der PrePlayOff-Zone. Am kommenden Freitag begleiten zahlreiche ostwestfälische Eishockeyfans ihr Team beim Tabellenführer Tilburg, der in der heimischen Arena noch ohne jeden Punktverlust ist. Am Sonntag folgt ab 18.30 Uhr das Heimspiel in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ gegen die Herne Miners. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen wieder die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Zudem werden die Partien der Oberliga live auf www.sprade.tv übertragen.
Tore:
0:1 10:57 Jegors Kalnins (Michael Schaaf / Sebastian Moberg)
1:1 14:46 Ryan Gropp (Jacob Lagace / Maurice Keil)
1:2 26:00 Dennis König (Tom Fitschen / Philip Woltmann)
2:2 34:59 Petr Gulda (Harrison Reed / Ryan Gropp) PP1
3:2 35:48 Harrison Reed (Eric Wunderlich / Jonas Gerstung)
3:3 59:24 Jackson Pierson (Sebastian Moberg / Alexis D´Aoust) PP1
4:3 65:00 Jacob Lagace PS
Strafen:
Erfurt 8 Minuten
Herford 16 Minuten
Zuschauer:
823             
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  10:46 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Herne unterliegt den Scorpions in der Hannibal-Arena

(OLN)  Nach dem Auswärtssieg in Neuwied wollten die Miners am Sonntag in der heimischen Hannibal-Arena an ihre starke Leistung anknüpfen. Gegen die Hannover Scorpions gelang zwar ein guter Start und die frühe Führung, doch mit zunehmender Spieldauer übernahm Hannover die Kontrolle und entschied die Partie am Ende deutlich mit 8:1 für sich.
Herne startete ideal in das Spiel: In der dritten Minute legte Hofmann auf Matteo Stöhr, der den Puck auf die Außenbahn zu Denis Root weiterleitete. Der junge Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim zog von dort ab und überwand den Hannoveraner Schlussmann Patrick Berger per Schuss in den Winkel zum 1:0. Für Root war es zugleich sein erstes Profitor. Die Scorpions ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kamen immer besser ins Spiel. In der 14. Spielminute war es Ryan Smith, der kurz ein freies Tor vor sich hatte und problemlos zum 1:1-Ausgleich einnetzen konnte. Kurz vor der ersten Drittelpause legte Justin Kirsch in der 19. Minute nach und sorgte für die 1:2-Führung der Gäste. Mit diesem Rückstand ging es in die erste Pause – wobei Herne trotz des Hannoveraner Drucks weiterhin immer wieder zu Chancen kam.
Im zweiten Drittel zeigten die Scorpions dann ihre Dominanz. Innerhalb der ersten zehn Minuten drehten sie die Partie endgültig: Zunächst erzielte Colin Smith in der 22. Spielminute das 1:3, ehe Ryan Smith nur zwei Minuten später seinen zweiten Treffer des Abends zum 1:4 markierte. Herne hatte kurz zuvor zwar eine gute Drangphase und kam mehrere Male gefährlich vor das Tor, doch Patrick Berger ließ nach dem frühen Gegentor keinen weiteren Treffer mehr zu. In der 38. Spielminute spielte sich die junge Reihe der Scorpions dann einen weiteren Angriff heraus: Thomas Supis und Till Raab legten auf Jayden Lammel auf, der das 1:5 erzielte. Mit diesem Stand ging es in das letzte Drittel.
Im Schlussabschnitt kamen die Miners gegen die dominanten Hannover Scorpions kaum noch zu eigenen Torchancen. Die Scorpions bauten ihre Führung aus, kamen immer wieder gefährlich vors Tor und verwerteten ihre Chancen. In der 47. Spielminute erhöhte Ryan Smith mit seinem dritten Treffer auf 1:6, eine Minute später traf Lukas Kopietz zum 1:7. Den Schlusspunkt setzte Justin Kirsch mit seinem zweiten Tor des Abends zum 1:8-Endstand.
Für die Miners geht es am kommenden Wochenende mit den Spielen gegen die Rostock Piranhas und die Herford Icefighters weiter. Dort gilt es, wieder Punkte zu sammeln und sich in der Tabelle nach vorne zu arbeiten.
1:0 [02:13] Root (Stöhr/Hofmann)
1:1 [13:46] R. Smith (Miglio/Kiedewicz)
1:2 [18:53] Kirsch (Aquin/Montgomery)
1:3 [21:26] C. Smith (Aquin/Kirsch)
1:4 [23:26] R. Smith (Montgomery/Dronia)
1:5 [37:44] Lammel (Supis/Raab)
1:6 [46:58] R. Smith (Montgomery/Dronia)
1:7 [47:43] Kopietz (Macdonald/Kettler)
1:8 [53:38] Kirsch (Aquin/C. Smith)
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  17:54 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

Amberg Wild LionsAmberg Wild Lions
Wild Lions gewinnen beim Spitzenreiter

(BYL)  Zwei Tage nach der unnötigen Heimpleite in der Eishockey-Bayernliga gegen Buchloe hat der ERSC Amberg für eine positive Überraschung gesorgt. Beim Spitzenreiter EHC Klostersee siegte die Truppe von Coach Christian Zessack nach dramatischen Verlauf mit 3:2 im Shootout. Den entscheidenden Penalty verwandelte Roberts Baranovskis.
„Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und zufrieden mit der Leistung der Mannschaft gegenüber dem Freitagsspiel“, kommentierte der ERSC-Coach in der Pressekonferenz. Die Partie lebte von der Spannung, wobei Zessack in den ersten beiden Dritteln leichte Vorteile bei seinem Team sah und im Schlussabschnitt eher bei den Gastgebern. Auch die Torfolge passte zur Dramaturgie: Das 1:0 für Klostersee kurz vor Ende des ersten Drittels durch Dengl beantwortete Brendan Walkom nur 30 Sekunden später mit dem Ausgleich. Abwechslungsreich blieb auch das zweite Drittel, obwohl es torlos verlief aber beide Torhüter – sowohl Lukas Steinhauer bei den Gastgebern als auch Timon Bätge bei den Lions - ihre persönliche Klasse bewiesen. Im Schlussabschnitt suchten vor allem die Gastgeber die Entscheidung. Diese schien fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zu Gunsten der Grafinger mit dem 2:1 durch Patrick Quinlan gefallen zu sein. Schließlich setzte Zessack alles auf eine Karte, nahm Bätge vom Eis zu Gunsten eines sechsten Feldspielers und tatsächlich gelang Denis Gulda 50 Sekunden vor der Schlusssirene der 2:2-Ausgleich, was Amberg in die Verlängerung rettete. Hier startete der ERSC zunächst in Unterzahl, weil sich Jakub Bitomsky kurz zuvor noch eine Strafzeit eingehandelt hatte. Aber auch die Phase mit drei gegen vier Spieler überstanden die Wild Lions: „Kompliment an die Mannschaft hierfür“, lobte Zessack. Im abschließenden Penaltyschießen waren Baranovskis und Bätge die entscheidenden Akteure für die Amberger.
EHC Klostersee – ERSC Amberg 2:3 n.P. (1:1,0:0,1:1,0:0)
Tore: 1:0 (18.) Dengl (Gleixner, N.Quinlan), 1:1 (18.) Walkom, 2:1 (55.) P.Quinlan (Hummer), 2:2 (60.) Gulda (Baranovskis, T.Schmidt), 2:3 (65.) Baranovskis (PS).
Strafen: Klostersee 6 + 5 + 20 Min. (Baumhackl), Amberg 4 + 5 + 20 Min. (Schmitt). Zuschauer: 530.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  15:35 Uhr Bericht:     ERSCA
Autor:     js


Buchloe PiratesBuchloe Pirates
Freibeuter geben Punkte im Schlussdrittel aus der Hand - ESV Buchloe kassiert trotz 4:3 Führung nach 40 Minuten gegen Ulm die dritte Heimniederlage

(BYL)  Nach dem überraschenden 5:4 Auswärtssieg am Freitag in Amberg konnten die Buchloer Piraten am Sonntag nicht nachlegen und mussten so gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm die bereits dritte Heimniederlage der Saison hinnehmen. Besonders bitter: Bis zur zweiten Pause waren die Freibeuter noch mit 4:3 in Front gelegen, ehe die Ulmer im Schlussdurchgang dann das Match noch drehten und letztlich mit 4:7 (2:2, 2:1, 0:4) siegten.
„Einfach nur Leidenschaft hilft halt auch nicht immer“, so das durchaus treffende Resümee des Buchloer Trainers Dominic Weis nach der Partie. Denn vor allem im letzten Drittel setzten sich die cleveren und vor dem Tor dann abgezockteren Gäste doch deutlich durch, während den Piraten in der Defensive und Rückwärtsbewegung wieder zu viele leichte Fehler unterliefen. Ein Umstand, der den Gennachstädtern an diesem Abend hinten raus zum Verhängnis wurde, womit man den Rückstand auch nicht mehr aufholen konnte.
Denn in den vorangegangenen 40 intensiven, aber durchaus unterhaltsamen Minuten waren sich beide Teams lange Zeit auf Augenhöhe begegnet. Beide Kontrahenten hatten immer wieder ihre Phasen im Spiel, aber keiner konnte sich bis dato entscheidend absetzen. So gingen die Ulmer schon früh im ersten Powerplay des Spiels mit 0:1 durch Jakub Bernad in Front (4.). Die Buchloer antworteten jedoch passend: Geburtstagskind Mateo Cabral traf nach elf Minuten sehenswert zum Ausgleich, ehe Marc Krammer aus dem Gewühl heraus wenig später sogar zum 2:1 erfolgreich war (13.). Noch vor der Pause gelang den Donaustädtern aber der bis dahin leistungsgerechte Ausgleich, als Martin Podesva ein starkes Zuspiel von Elvijs Biezais – der an diesem Abend als vierfacher Vorbereiter glänzte – zum 2:2 einnetzte (15.).
Im Mitteldrittel brachte dann Alexander Lieske die Freibeuter wieder in Front (26.), während anschließend die körperliche Intensität auf beiden Seiten immer mehr zunahm. Die Folge waren einige Strafen, wobei es hier anfangs Ulms Torschützen zum 0:1, Jakub Bernad, mit einer 5-Minuten-Strafe erwischte. Doch hier bekamen die Buchloer in Überzahl zunächst die kalte Dusche serviert. Erst konnte ESV-Keeper Anton Brandt bei zwei Alleingängen mit starken Paraden noch den Ausgleich verhindern, aber beim dritten Versuch von Ludwig Danzer war auch der alleingelassene Brandt machtlos (29.). Ein erster Knackpunkt in der Partie, meinte zumindest der Buchloer Trainer. Er sah sein Team im Anschluss nämlich deutlich verunsicherter, auch wenn den Hausherren noch in der gleichen Überzahl der abermalige Führungstreffer durch Lars Grözinger zum 4:3 gelang (31.), der auch bis zur zweiten Pause Bestand hatte.
Weil sich aber auch die Buchloer kurz vor Ende des Drittels in Person vom Mateo Cabral eine 5-Minuten-Strafe eingehandelt hatten, durften die Gäste den Schlussdurchgang mit einem Mann mehr beginnen und nutzten dies auch schnell durch Bernad zum 4:4 (42.). „Die beiden großen Strafen hatten schon ihren Einfluss aufs Spiel“ meinte auch folglich Ulms Trainer Simon Klingler, wobei diese in Summe unter dem Strich scheinbar eher den Gästen in die Karten spielten. Denn in der Folge erwies sich Ulm als die deutlich kaltschnäuzigere Mannschaft vor dem Tor, während die Buchloer nicht mehr an die ersten 30 Minuten anknüpfen konnten. Man gab sich zwar nicht auf, doch das 4:5 von Andrej Teplouchow (45.) und der 4:6 Treffer von Valentin Der (50.) waren die nächsten Nackenschläge, die man nicht mehr aufholen sollte. Zu kompakt und clever spielten es die Gäste bis zu Schluss, wodurch die Buchloer nicht mehr wirklich zwingend wurden und durch das Empty-Net-Tor von Ludwig Danzer sogar noch den 4:7 Entstand schlucken mussten (59.).
 www.ihp.hockey    Sonntag 25.Oktober 2026  23:34 Uhr Bericht:     ESVB
Autor:     chs


ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Später Siegtreffer: Königsbrunn bezwingt Kempten mit 4:3

(BYL)  Der EHC Königsbrunn hat die packende Partie in der Eishockey-Bayernliga gegen die Sharks des ESC Kempten knapp für sich entschieden. Vor 404 Zuschauern setzten sich die Brunnenstädter am Sonntagabend mit 4:3 durch. Trotz personeller Wechsel sicherte sich der EHC drei wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss an die oberen Tabellenplätze.
Ein intensiver Start und schneller Schlagabtausch
Beide Mannschaften starteten mit viel Tempo und Kampfgeist in die Partie. Der EHC hatte in der siebten Minute seine erste große Torchance, ansonsten hatten die Gäste mehr vom Spiel. Sowohl die Königsbrunner als auch die Sharks leisteten sich viele Fehlpässe im Aufbauspiel. Den ersten Treffer markierte Kempten in der zwölften Spielminute: Die Sharks nutzten einen Fehler der Brunnenstädter eiskalt zur 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später fanden die Gastgeber die passende Antwort. Nach einem starken Zuspiel von Justin Maylan zog Stefan Rodrigues vors Tor und schob die Scheibe zum 1:1 ein. Kurz vor der Pause geriet der EHC in einen Konter, bei dem die Sharks zu dritt ins Königsbrunner Drittel vorstießen und zum 2:1 für die Gäste abschlossen. Bis zur ersten Pause fielen keine weiteren Treffer.
Farny sorgt für die Wende im Powerplay
Im Mittelabschnitt hatten beide Mannschaften sehr gute Torchancen, die zunächst ungenutzt blieben. In der 30. Spielminute boten sich dem EHC gleich zwei gute Möglichkeiten, doch der nächste Treffer fiel erst eine Minute später. Nach einem langen Pass von Niklas Länger auf Marco Riedl legte dieser für Marco Sternheimer ab. Sternheimer ließ sich die Chance nicht entgehen und netzte mit viel Tempo zum 2:2 ein. Kurz vor der Pause ging der EHC in Überzahl erstmals in Führung: In einer unübersichtlichen Situation vor dem Gästetor reagierte David Farny am schnellsten und schob den Puck zum 3:2 ein. Mit dieser etwas glücklichen Führung endete der Mittelabschnitt. Kempten hatte insgesamt dreimal nur das Gestänge getroffen, während Königsbrunn weiterhin ungewohnt viele Fehler unterliefen.
Maylan trifft zur Entscheidung in der Crunchtime
Im Schlussdrittel stabilisierten sich die Brunnenstädter und hatten die Partie gut im Griff. In der 45. Spielminute wäre beinahe der nächste Treffer für den EHC gefallen, doch das nächste Tor erzielten die Sharks. In der 50. Spielminute traf Kempten mit Ablauf der einzigen Königsbrunner Strafzeit zum 3:3. Damit war die Partie wieder offen. Doch in der 56. Spielminute nutzte Königsbrunn erneut eine Strafzeit der Gäste. Nach einem Zuspiel von Niklas Länger brachte Justin Maylan den EHC mit einem platzierten Schuss mit 4:3 in Führung. Tim Bullnheimer verdeckte dem Gästekeeper dabei die Sicht. Den Gästen lief nun die Zeit davon. Zwei Minuten vor Spielende nahmen sie ihren Goalie zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Ihr Mut wurde jedoch nicht belohnt: Bis zur Schlusssirene fielen keine weiteren Treffer.
Helling trotz Mängeln mit dem Ergebnis zufrieden
Durch den hart umkämpften Heimerfolg behauptet der EHC Königsbrunn seinen Platz im Mittelfeld der Bayernliga-Tabelle. Um den Anschluss an die Spitzengruppe herzustellen, ist am kommenden Wochenende jedoch eine Leistungssteigerung notwendig, da sich das Team ungewohnt viele Fehler im Spielaufbau leistete. EHC-Trainer Maxi Helling zog nach der Schlusssirene dennoch ein positives Fazit:
„Das erste Drittel war relativ ausgeglichen, wobei Kempten da schon gute Aktionen hatte. Wir sind dann besser ins zweite Drittel gekommen, haben es defensiv gut gespielt und dann auch gute Chancen erspielt. Im Schlussabschnitt haben wir leider den Ausgleich kassiert, die Mannschaft hat den Fehler aber wieder gutgemacht und sich den Sieg geholt.“
Tore: 0:1 Seider (Kokoska, Kulhanek) (12.), 1:1 Rodrigues (Maylan, Kaiser) (14.), 1:2 Kokoska (Elo, Hlozek) (19.), 2:2 Sternheimer (Riedl, Länger) (31.), 3:2 Farny (Trupp, Rodrigues) (38.), 3:3 Elo (Kokoska, Nöß) (50.), 4:3 Maylan (Sternheimer, Länger) (56.)
Strafminuten: EHC Königsbrunn 2    ESC Kempten 10    Zuschauer: 404
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  10:26 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


tev-miesbachTEV Miesbach
TEV dreht im Schlussdrittel auf und sichert sich drei wichtige Punkte - Vier Treffer im Schlussdrittel: Miesbach zeigt Moral und gewinnt nach 1:3-Rückstand mit 5:3

(BYL)  Was für ein Schlussdrittel! Der TEV Miesbach hat sich beim ESC Dorfen nach einer über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung doch noch drei wichtige Punkte gesichert. Nach 40 Minuten lagen die Kreisstädter verdient mit 1:3 zurück, ehe sie im Schlussabschnitt mit viel Wille, Leidenschaft und einer umgestellten Reihenformation die Partie drehten und am Ende einen 5:3-Auswärtssieg feierten.
Die personellen Voraussetzungen waren dabei erneut nicht optimal. Dennis Reimer, Andreas Nowak und Benedikt Dietrich fehlten weiterhin. Zudem standen Reto Schüpping und Xaver Schuler aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung, Aziz Ehliz musste nach seiner Verletzung am Freitag ebenfalls passen. Dafür verstärkten die beiden Förderlizenzspieler Korbinian Hopper und Michael Schuster aus Bad Tölz sowie Maximilian Bittner aus der Rosenheimer DNL den Kader. Bittner kam dabei zu seinen ersten Einsätzen für den TEV.
Schwieriger Start auf stumpfem Eis
Die Miesbacher fanden auf dem stumpfen Eis in Dorfen nur schwer ins Spiel. Bereits in der zweiten Minute geriet der TEV nach einer frühen Strafzeit durch Maximilian Forster in Rückstand. Zwar boten sich auch den Gästen gute Möglichkeiten, doch vor allem im Abschluss fehlte die nötige Konsequenz. Besonders bitter: Im ersten Drittel vergaben die Kreisstädter eine aussichtsreiche Drei-gegen-null-Situation kläglich und ließen damit eine große Chance auf den Ausgleich liegen.
Auch im zweiten Abschnitt gelang es dem TEV zunächst nicht, die nötige Kontrolle über die Partie zu gewinnen. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Cheyne Matheson auf 2:0 für die Hausherren. Moritz Schlickenrieder brachte Miesbach zwar wenig später wieder heran, doch in Überzahl stellte David Stach den alten Abstand zum 3:1 wieder her. Nach 40 Minuten lag der TEV damit verdient zurück und musste sich für den Schlussabschnitt deutlich steigern.
Reihen umgestellt – und plötzlich läuft es
Für die letzten 20 Minuten stellte Trainer Dusan Frosch die Reihen um. Die Mannschaft zeigte nun ein völlig anderes Gesicht, war präsenter in den Zweikämpfen und entwickelte mit viel Leidenschaft zunehmend Druck auf das Dorfener Tor.
Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten: In der 51. Minute verkürzte Kapitän Maximilian Vollmayer nach Vorarbeit von Moritz Schlickenrieder und Thomas März auf 2:3. Nur 57 Sekunden später war die Partie wieder offen. Athanassios Fissekis traf nach Zuspiel von Stefan Kuhn und Korbinian Hopper zum 3:3-Ausgleich.
Der TEV hatte nun endgültig Oberwasser und glaubte wieder an den Sieg. In der 57. Minute drehte Matej Pekr die Begegnung komplett: Nach Vorarbeit von Fissekis und Vollmayer erzielte der Torjäger das umjubelte 4:3 für Miesbach. Dorfen versuchte in der Schlussphase noch einmal alles und nahm den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch statt des Ausgleichs fiel die endgültige Entscheidung auf der anderen Seite. Matej Pekr traf kurz vor Schluss ins leere Tor und machte mit seinem zweiten Treffer des Abends den 5:3-Auswärtssieg perfekt.
Wichtige Punkte dank Moral und Leidenschaft
Nach 40 Minuten sah es für den TEV noch nach einem gebrauchten Abend aus. Umso wichtiger war die Reaktion im Schlussdrittel, in dem die Mannschaft mit einer veränderten Aufstellung, mehr Zug zum Tor und großem Kampfgeist die Wende schaffte. Dass die ersten beiden Drittel nicht den eigenen Ansprüchen genügten, wird intern dennoch aufgearbeitet werden müssen.
Die drei Punkte sind angesichts des Spielverlaufs enorm wichtig und geben Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Bereits am kommenden Freitag steht für die Miesbacher das Auswärtsspiel beim ESV Buchloe an, ehe am Sonntag das nächste Heimspiel folgt.
Ausblick: Am Sonntag empfängt der TEV Miesbach die Devils Ulm/Neu-Ulm um 18 Uhr in der HofEis-Arena. Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung der heimischen Fans!
Tore: 1:0 Forster (3., Überzahl); 2:0 Matheson (21.); 2:1 Schlickenrieder (27., Fissekis, März); 3:1 Stach (29., Überzahl); 3:2 Vollmayer (51., Schlickenrieder, März); 3:3 Fissekis (52., Kuhn, Hopper); 3:4 Pekr (57., Fissekis, Vollmayer); 3:5 Pekr (60., ins leere Tor)
Zuschauer: 171
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  18:11 Uhr Bericht:     TEVM
Autor:     sh


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg – ESV Burgau 2000 6:2 (1:0, 3:1, 2:1)

(BYL)  Tore: 1:0 (18.) Ovaska (Kokeš – PP1), 2:0 (28.) Decker (Bison, Maierhofer – PP1), 3:0 (32.) Haaparanta (Houdek, Džeriņš), 3:1 (35.) Ballner (Michálek, Rubner – PP2), 4:1 (37.) Maierhofer (Kokeš, Houdek), 5:1 (48.) Vogl (Ovaska, Džeriņš – PP1), 6:1 (49.) Decker (Maierhofer, Ovaska), 6:2 (56.) Kaschner.
EHC Waldkraiburg:
Tor: #32 Tobias Sickinger, #40 Christoph Lode.
Verteidigung: #5 René Mertz, #6 Matej Houdek, #10 Felix Lode, #23 Tim Ludwig, #37 Patrik Forsberg, #48 Magnus Hobelsberger, #50 Martin Kokeš, #81 Max Čejka, #98 Patrick Zimmermann.
Sturm: #7 Philipp Lode, #11 Bartek Bison, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #28 Mikko Haaparanta, #34 Leon Decker, #49 Lennox Stein, #74 Florian Maierhofer, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj.
Zuschauer: 678; Strafen: Waldkraiburg 18 + 5 + 10 + 20 – Burgau 18 + 5 + 20.
Löwen lassen gegen Burgau nichts anbrennen und sichern 6-Punkte-Wochenende
Der EHC Waldkraiburg hat sein Wochenende mit sechs Punkten abgeschlossen. Nach dem 4:1-Auswärtssieg am Freitag in Schongau besiegten die Löwen am Sonntag auch die Eisbären aus Burgau verdient mit 6:2. Während Burgau mit dem Rückenwind eines Erfolgs im Penaltyschießen gegen Landsberg nach Waldkraiburg gereist war, gingen die Löwen als Tabellendritter und Favorit in die Begegnung. Dieser Rolle wurden sie über weite Strecken gerecht.
Anders als in einigen Partien zuvor benötigte Waldkraiburg diesmal keine längere Anlaufphase. Die Löwen waren von Beginn an präsent und erspielten sich früh die zwingenderen Möglichkeiten. Ganz chancenlos waren die Gäste allerdings keineswegs. Burgau setzte immer wieder Nadelstiche, konnte sich dabei aber auch auf Torhüter Gustavs Samitis verlassen, der seiner Mannschaft bereits in den bisherigen Saisonspielen mehrfach ein sicherer Rückhalt gewesen war.
Fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels bot sich Nico Vogl die große Möglichkeit zur Führung. Der Waldkraiburger Kapitän war ab der blauen Linie frei durch, doch Samitis blieb ruhig und verhinderte den Treffer.
Die verdiente Führung fiel schließlich in Überzahl. Nach einer Burgauer Strafzeit suchte Martin Kokeš von der rechten Seite nach einer Anspielstation. Santeri Ovaska bot sich links neben dem Tor an, bekam den Pass serviert und traf in der 18. Minute zum 1:0. Mit dieser knappen, aber verdienten Führung ging es in die erste Pause.
Auch im zweiten Durchgang bestimmten die Löwen über weite Strecken das Spiel. Burgau blieb zwar immer wieder gefährlich, doch die Waldkraiburger Defensive arbeitete aufmerksam und Christoph Lode war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.
Der nächste Treffer fiel erneut in Überzahl. Bartek Bison legte für Leon Decker auf, der aus dem linken Bullykreis Maß nahm und den Puck halbhoch ins rechte Eck zum 2:0 setzte.
Nur gut vier Minuten später folgte der erste Treffer des Abends bei fünf gegen fünf. Andris Džeriņš und Matej Houdek bereiteten vor, Mikko Haaparanta vollendete zum 3:0. Ob dabei die finnische Playlist aus dem Warm-up noch zusätzlichen Antrieb geliefert hatte, lässt sich nicht abschließend klären – geschadet hatte sie offenbar nicht.
In der 35. Minute bot sich Burgau dann eine große Gelegenheit, zurück in die Partie zu kommen. Die Löwen mussten in doppelter Unterzahl agieren und diesmal nutzten die Gäste den zusätzlichen Raum. David Ballner erzielte das 3:1 und verkürzte damit für die Eisbären.
Lange hielt die Freude der Gäste allerdings nicht an. Bereits als Waldkraiburg wieder zu viert war, drückten die Löwen Burgau erneut tief ins eigene Drittel. Kaum waren beide Mannschaften wieder vollständig, fiel das 4:1. Nach einer etwas glücklich entstandenen, aber schön zu Ende gespielten Kombination stand Florian Maierhofer auf der rechten Seite frei und brachte die Scheibe im Tor unter.
Im Schlussdrittel übernahmen die Löwen die Partie dann endgültig. Burgau fand kaum noch Mittel, um selbst längere Druckphasen aufzubauen, während Waldkraiburg weiter nach vorne spielte.
In der 48. Minute erhöhte der EHC erneut im Powerplay. Offiziell wurde Nico Vogl der Treffer gutgeschrieben. Der entscheidende Kontakt kam allerdings eher unfreiwillig von Burgau: Ein Pass von Džeriņš traf den Schlittschuh von Marshall Renke und sprang von dort unhaltbar zum 5:1 ins Tor.
Nur etwas mehr als eine Minute später war die Partie endgültig entschieden. Leon Decker leitete den Angriff selbst mit einem Pass auf Florian Maierhofer ein, dieser legte von rechts zurück in die Mitte und Decker hatte ausreichend Platz. Mit einem präzisen Handgelenksschuss ins rechte obere Eck erzielte er das 6:1 und damit seinen zweiten Treffer des Abends.
In der Folge wurde die Partie etwas ruppiger. Tim Ludwig und Marcel Kunc tauschten handfeste Nettigkeiten aus und durften anschließend zur Abkühlung auf die Strafbank. Wenig später ließen Lennox Stein und Max Petzold die Handschuhe fallen. Beide kassierten dafür jeweils fünf Strafminuten sowie eine Spieldauer-Disziplinarstrafe.
Zwischen diesen Szenen gelang Burgau noch der zweite Treffer. Maximilian Kaschner nutzte eine Vier-gegen-Vier-Situation und erzielte in der 56. Minute das 6:2. Mehr sollte für die Gäste an diesem Abend jedoch nicht mehr herausspringen.
Am Ende stand ein verdienter Sieg für den EHC Waldkraiburg, der über weite Strecken das spielbestimmende Team war. Burgau hielt insbesondere in den ersten beiden Dritteln immer wieder dagegen, konnte die Löwen jedoch nur selten dauerhaft unter Druck setzen. Besonders effektiv präsentierte sich Waldkraiburg an diesem Abend in Überzahl: Drei der fünf Powerplaymöglichkeiten wurden genutzt.
Damit holen die Löwen erstmals in dieser Saison sechs Punkte an einem Wochenende und kletterten auf den zweiten Tabellenplatz.
 www.ihp.hockey    Sonntag 25.Oktober 2026  23:15 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


lechbruckfloesserLechbruck Flößer
Bitterer Heimauftakt: ERC Lechbruck unterliegt dem SC Forst mit 1:5

(BLL)  Regen, verspäteter Spielbeginn und weiterhin große Personalsorgen: Der ERC Lechbruck musste sich am Sonntagabend bei seinem ersten Heimspiel der Landesliga-Saison 2026/27 dem SC Forst mit 1:5 (0:2, 1:0, 0:3) geschlagen geben. Vor lediglich 135 Zuschauern im Lechparkstadion erzielte Morris Demmler den einzigen Treffer für die Flößer, die damit weiterhin auf ihre ersten Saisonpunkte warten müssen.
Schon vor dem ersten Bully stand die Begegnung unter schwierigen Vorzeichen. Anhaltender Regen machte den Verantwortlichen im Lechparkstadion einen Strich durch die Rechnung. Der ursprünglich für 18:00 Uhr angesetzte Spielbeginn musste mehrfach nach hinten verschoben werden, ehe die Partie schließlich erst um 19:20 Uhr angepfiffen werden konnte. Die widrigen Witterungsbedingungen wirkten sich auch auf die Zuschauerzahl aus. Lediglich 135 Besucher fanden an diesem ungemütlichen Sonntagabend den Weg ins Lechparkstadion.
Auch sportlich blieb die Ausgangslage für den ERC angespannt. Zu den bereits bekannten krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen gesellten sich mit Jonas Seitz und Florian Simon zwei weitere Spieler, die aufgrund von Sperren nicht zur Verfügung standen. Die ohnehin dünne Personaldecke der Flößer wurde damit nochmals erheblich strapaziert.
Beide Mannschaften waren nach einem missglückten Saisonstart noch ohne Punkte in die Begegnung gegangen. Entsprechend groß war auf beiden Seiten der Wunsch, endlich ein erstes Erfolgserlebnis einzufahren.
Den besseren Start erwischten allerdings die Gäste aus Forst. Bereits in der vierten Spielminute brachte Marius Klein den SC Forst nach Vorarbeit von Simon Fend mit 0:1 in Führung (3:52). Für die Lecher war dies erneut ein früher Rückschlag.
In der Folge versuchten die Hausherren, besser in die Partie zu finden. Doch die Gäste präsentierten sich konsequenter in der Chancenverwertung und konnten ihren Vorsprung noch vor der ersten Drittelpause ausbauen. In der 16. Spielminute traf Simon Fend nach Zuspiel von Manuel Krönauer und Marius Klein zum 0:2 (15:58).
Mit diesem Zwei-Tore-Rückstand ging es für die Flößer in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich der ERC verbessert. Trotz der angespannten Personalsituation kämpften sich die Lechbrucker zunehmend in die Begegnung und hielten die Partie offen.
Dabei mussten die Hausherren auch einige brenzlige Unterzahlsituationen überstehen. Besonders in der 33. Spielminute wurde es schwierig, als Marcus Köpf und Thomas Lochbihler zeitgleich auf die Strafbank mussten. Doch die Flößer überstanden auch diese doppelte Unterzahl ohne weiteren Gegentreffer.
Für den verdienten Lohn ihrer Bemühungen sorgte schließlich Morris Demmler. In der 38. Spielminute verkürzte der ERC-Stürmer nach Vorarbeit von Luis Scheibenbogen und Samuel Wörle auf 1:2 (37:46). Der Anschlusstreffer brachte neue Hoffnung ins Lechparkstadion. Nach einem gewonnenen Mitteldrittel war die Begegnung vor den letzten 20 Minuten wieder offen, und die Flößer durften sich berechtigte Hoffnungen machen, doch noch etwas Zählbares aus diesem Heimspiel mitzunehmen.
Die Hoffnungen auf eine Aufholjagd erhielten allerdings kurz nach Wiederbeginn einen empfindlichen Dämpfer. Lukas Bucher stellte in der 43. Spielminute nach Vorarbeit von Simon Fend den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her (42:41). Der ERC gab sich dennoch nicht geschlagen und versuchte, nochmals heranzukommen. Möglichkeiten dazu boten sich insbesondere durch mehrere Überzahlsituationen im Schlussabschnitt. Doch ausgerechnet in eigener numerischer Überlegenheit mussten die Flößer den nächsten Rückschlag hinnehmen.
In der 55. Spielminute traf Simon Fend in Unterzahl zum vorentscheidenden 1:4 (54:53). Zuvor hatte Nikolai Petz auf Forster Seite eine Zeitstrafe erhalten. Auch eine weitere Überzahlsituation in den Schlussminuten brachte nicht mehr die erhoffte Wende. Stattdessen war es erneut Simon Fend, der mit seinem dritten Treffer des Abends ins verwaiste Lechbrucker Tor per Empty-Net-Treffer den 1:5-Endstand besorgte (58:27). Damit avancierte der Forster Angreifer mit drei Toren und zwei Vorlagen zum entscheidenden Spieler der Begegnung.
Für den SC Forst bedeutete der Auswärtssieg die ersten Punkte der neuen Landesliga-Saison. Der ERC Lechbruck hingegen muss weiter auf sein erstes Erfolgserlebnis warten.
Auch wenn die Enttäuschung nach dem missglückten Heimauftakt groß ist, bleibt den Flößern nichts anderes übrig, als gemeinsam durch diese schwierige Phase zu gehen. Die Mannschaft hat im Mitteldrittel zumindest angedeutet, dass sie trotz der widrigen Umstände konkurrenzfähig sein kann. Darauf gilt es in den kommenden Begegnungen aufzubauen.
Spielstatistik
ERC Lechbruck – SC Forst 1:5 (0:2, 1:0, 0:3)
Tore:
·         0:1 (03:52) Marius Klein (Simon Fend)
·         0:2 (15:58) Simon Fend (Manuel Krönauer, Marius Klein)
·         1:2 (37:46) Morris Demmler (Luis Scheibenbogen, Samuel Wörle)
·         1:3 (42:41) Lukas Bucher (Simon Fend)
·         1:4 (54:53) Simon Fend (Marius Klein), Unterzahl
·         1:5 (58:27) Simon Fend (Samuel Saal), Unterzahl/Empty Net
Strafminuten: ERC Lechbruck 12 – SC Forst 10
Zuschauer: 135
Schiedsrichter: Andreas Tetzner, Stefan Wiest
Spielbeginn: 19:20 Uhr (ursprünglich 18:00 Uhr)
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  06:12 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ms


pfrontenfalconsPfronten Falcons
Falcons müssen sich knapp geschlagen geben

(BLL)  Schon vor dem Spiel gegen den SC Reichersbeuern war klar, dass es eine gute Leistung brauchen wird um gegen die Urkraft bestehen zu können. Aufgrund von zwei weiteren verletzen Spieler, rückte Noah Egger aus der U20 nach. Der junge Verteidiger zeigte eine gute Leistung. Insgesamt schlugen sich die dezimierten Ostallgäuer beim knappen 4:3 (1:1/2:1/1:1) Erfolg der Oberbayern wacker und konnten die Begegnung bis zum Ende offen halten. Auch der erste Treffer ging durch Thomas Böck (Dobner/Tscharre) am Sonntag Abend in Bad Tölz auf das Konto der Pfrontener. Der Ausgleichstreffer der Gastgeber fiel kurz vor Ende der ersten Pause durch Maximilian Meineke (Merl/Fischhaber) in Überzahl. Im Mitteldrittel war es Leon Richter (Linz) der die Ostallgäuer erneut in Führung brachte (28. Minute). Lukas Stauffert (Fischhaber/Merl) mit dem Ausgleich in der 30. Minute und Andreas Pfaff Fischhaber/Merl) erneut in Überzahl, drehten die Begegnung zu Gunsten der Oberbayern. Diese konnten im Schlussabschnitt den Vorsprung durch Peter Fischer (Fischer/Haltmair) in der 43. Minute auf 4:2 ausbauen.  Doch wer dachte die  Pfrontener Mannschaft wäre schon geschlagen, der sah sich getäuscht, denn diese gab sich noch nicht geschlagen und kam durch den einen Treffer von Filip Matejka (Tuchyn, Ruslan/Linz) kurz vor Ende der Partie noch einmal auf 4:3 heran. Zum Ausgleich sollte es trotz einer respektablen Leistung am Ende gegen einen starken Gegner nicht mehr reichen, doch trotz der knappen Niederlage bleibt festzuhalten, dass sich die Pfrontener trotz der Umstände gut verkauft haben. 
Strafzeiten: SC Reichersbeuern: 8 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  10:22 Uhr Bericht:     EVP
Autor:     jk

  
         
NEWS Landesverbände  West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW  /  Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga
    
   
 
grefratheregphoenixGrefrath Phoenix
Bitterer Abend in Dinslaken: Phoenix geht mit 0:7 unter

(RLW)  Nach zwei starken Heimauftritten zum Saisonstart muss der Grefrath Phoenix in der Regionalliga West einen herben Rückschlag hinnehmen. Bei den Dinslakener Kobras unterliegen die Blau-Gelben deutlich mit 0:7. Ein missglücktes erstes Drittel, fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss und ein starker Schlussspurt der Gastgeber besiegeln die Niederlage. Nun richtet sich der Blick auf das Derby gegen den Neusser EV am kommenden Freitag.
Nach zwei überzeugenden Auftritten vor heimischer Kulisse stand für den Grefrath Phoenix am Sonntagabend die erste Auswärtsaufgabe der noch jungen Regionalliga-Saison auf dem Programm. Bei den favorisierten Dinslakener Kobras wollten die Blau-Gelben an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen und dem Gastgeber möglichst lange Paroli bieten. GEG-Trainer Tilo Schwittek hatte vor der Begegnung klare Vorstellungen formuliert: „Taktik, Kampfgeist und Disziplin on point“ sollten die Grundlage für einen erfolgreichen Auftritt bilden.
Doch die Partie begann für die Gäste denkbar ungünstig. Gerade einmal eine Minute war gespielt, als Edmund Junemann die Kobras mit 1:0 in Führung brachte. Der frühe Gegentreffer brachte die Grefrather zunächst aus dem Konzept. Als Max Parschill wenig später auf der Strafbank Platz nehmen musste, schlugen die Gastgeber erneut zu. Dennis Mensch nutzte die Überzahl zum 2:0 (3.). Dabei trudelte die Scheibe unglücklich durch die Schoner von Grefraths Schlussmann Jan Sattler ins Tor.
Ein Auftakt, der den Blau-Gelben sichtlich zusetzte. In der Defensive fehlte es zunächst an der nötigen Ordnung und Konsequenz, während die Kobras ihre Möglichkeiten konsequent nutzten. In der 12. Minute war es erneut Junemann, der auf 3:0 erhöhte.
Der Phoenix bemühte sich zwar um eine Antwort und kam durchaus zu eigenen Chancen. Die größte Möglichkeit zum Anschlusstreffer hatte Jan Theuerkauf, der frei auf Dinslakens Torhüter Marko Brlic zulief, im direkten Duell jedoch scheiterte (13.). So ging es mit einem deutlichen Rückstand in die erste Drittelpause.
Deutliche Steigerung ohne Torerfolg
Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Grefrather dann ein anderes Gesicht. Die Mannschaft agierte deutlich strukturierter, stand kompakter und setzte die Gastgeber zunehmend unter Druck. Der Phoenix fand besser in die Begegnung und erarbeitete sich im weiteren Verlauf sogar ein Chancenplus.
Was fehlte, war jedoch die entscheidende Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Trotz guter Ansätze und aussichtsreicher Möglichkeiten gelang es den Blau-Gelben nicht, den Rückstand zu verkürzen und die Partie noch einmal spannend zu gestalten.
„Im zweiten Drittel hatten wir Dinslaken fest im Griff und hätten ein bis zwei Tore verdient gehabt. Allerdings haben wir unsere Chancen nicht verwerten können“, resümierte Trainer Tilo Schwittek nach der Begegnung.
Damit blieb die Hoffnung auf eine Aufholjagd für das Schlussdrittel bestehen. Ein früher Treffer hätte dem Spiel möglicherweise noch einmal eine andere Wendung geben können. Doch stattdessen folgte in der 45. Minute der nächste Rückschlag: Die Kobras erhöhten auf 4:0 und stellten damit frühzeitig die Weichen auf Sieg.
Der Treffer zeigte Wirkung. Während den Grefrathern zunehmend die letzte Entschlossenheit fehlte, legten die Gastgeber noch einmal nach. Drei weitere Tore in der 47., 53. und 54. Minute machten aus der ohnehin schwierigen Aufgabe schließlich eine deutliche Angelegenheit. Am Ende stand eine ernüchternde 0:7-Niederlage auf der Anzeigetafel. Selbst der Ehrentreffer blieb dem an diesem Abend glücklosen Phoenix verwehrt.
Schwittek fordert den Blick nach vorne
Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass die Partie zumindest bei den Torschüssen ausgeglichener verlief, als es das Endergebnis vermuten lässt. Mit 25:20 Abschlüssen lagen die Kobras lediglich leicht vorne. Entscheidend war letztlich jedoch die Effizienz vor dem Tor – und hier hatten die Gastgeber an diesem Abend klar die Nase vorn.
Auch Schwittek sah vor allem die entscheidenden Kleinigkeiten als ausschlaggebend an: „Im letzten Drittel waren es dann, wie auch im ersten Drittel, die Kleinigkeiten und die Kaltschnäuzigkeit der Dinslakener, die uns das Spiel gekostet haben.“
Lange Zeit, sich mit dem Rückschlag aufzuhalten, bleibt den Blau-Gelben nicht. Bereits am kommenden Freitag, 30. Oktober, wartet im heimischen Grefrather EisSport & EventPark das erste Derby der Saison gegen den Neusser EV. Vor eigenem Publikum will der Phoenix eine Reaktion zeigen und wieder an die guten Leistungen der ersten Saisonspiele anknüpfen.
Dafür setzt die Mannschaft auch auf die Unterstützung ihrer Fans. „Mund abwischen, jetzt heißt es voller Fokus auf das Spiel am Freitag gegen Neuss, wo wir jeden Zuschauer brauchen“, richtet Schwittek den Blick nach vorne. Gleichzeitig bedankte sich der Trainer ausdrücklich bei den mitgereisten Anhängern: „Hier nochmal ein großes Dankeschön an alle mitgereisten Fans!“
Das erste Bully zum mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsduell fällt am Freitag um 20:00 Uhr. Für den Grefrath Phoenix gilt es dann, die richtigen Lehren aus dem gebrauchten Abend in Dinslaken zu ziehen und vor heimischer Kulisse die passende Antwort auf dem Eis zu geben.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  12:06 Uhr Bericht:     GEG
Autor:     dr


luchselauterbachLuchse Lauterbach
Überraschung bleibt aus – Luchse unterliegen den Ice Aliens

(RLW)  Nach dem Sieg gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach blieb die zweite Überraschung des Wochenendes aus. Die personell geschwächten Lauterbacher Luchse mussten sich am Sonntag den favorisierten Gastgebern aus Ratingen klar mit 3:8 geschlagen geben. Nach vier Spielen in der Regionalliga West stehen die Luchse damit bei zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Tabellenplatz 6. Das ist eine ordentliche Bilanz, wenn man bedenkt, dass die Vogelsberger bereits gegen drei der Topfavoriten der Liga antreten mussten.
Die Luchse fanden zunächst nicht richtig in die Partie. Ratingen zeigte von Beginn an ein starkes Spiel und setzte die Gäste immer wieder unter Druck. Bis zur 11. Minute musste Luchse-Schlussmann Benjamin Dirksen bereits dreimal hinter sich greifen: Jääskeläinen, Lamers und Stephan trafen früh für die Ice Aliens. Doch die Luchse steckten nicht auf und kämpften weiter. In der 14. Minute verkürzte Maximilian Pohl zum 1:3-Pausenstand.
Im zweiten Abschnitt kamen die Lauterbacher besser ins Spiel, doch zunächst erhöhte Luft für Ratingen auf 4:1. Nur zwei Minuten später stellte Tobias Schwab den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Wenige Minuten später wiederholte sich das Bild: Luft traf in Überzahl erneut für die Gastgeber, Jesse Lottonen antwortete prompt und hielt den Rückstand bei zwei Toren. Mit 3:5 ging es in die zweite Pause.
Zum letzten Drittel wechselten die Luchse den Torhüter, für Benjamin Dirksen stand nun Benjamin Vavrena im Kasten. Mit einigen Strafen machten sich die Luchse das Leben jedoch selbst schwer und konnten nichts Zählbares mehr auf die Anzeigetafel bringen. Ratingen nutzte das und schraubte das Ergebnis durch Treffer von Salonaho, Jääskelainen und Stroh auf den 8:3-Endstand.
Bereits am Sonntag, 01.11., um 15:00 Uhr sind die Luchse in Berlin gefordert. Im Rahmen des OSWENO-Pokals geht es gegen den Rivalen aus dem Vorjahr, FASS Berlin. In der Regionalliga West steht dann am Samstag, 07.11., um 19:00 Uhr endlich wieder ein Heimspiel in der Lauterbacher Eissportarena an. Zu Gast sind die kämpferisch starken Kobras aus Dinslaken.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  13:20 Uhr Bericht:     ECL
Autor:     pll


ratingenRatinger Ice Aliens
Ice Aliens gegen die Luchse erfolgreich!

(RLW)  Vor 559 Besuchern zeigten die Ratinger Ice Aliens gestern Abend gegen die Luchse aus Lauterbach eine starke Partie.
Patrik Jääskeläinen eröffnete das torreiche Spiel in der dritten Minute mit dem 1:0. Kapitän Toni Lamers und Eric Stephan erhöhten auf 3:0, ehe Pohl Lauterbach mit dem 3:1 auf die Anzeige brachte.
Im zweiten Drittel konnte Dominik Luft mit einem Bauerntrick zunächst auf 4:1 stellen, ehe Schwab auf 4:2 verkürzte. Erneut „Lufti“ in Überzahl traf zum 5:2, doch Lauterbach hatte in Person von Lottonen erneut mit dem 5:3 eine Antwort.
Letztes Drittel. Die Luchse wechselten den Torwart. Benjamin Vavrena jetzt im Gehäuse der Gäste. Doch gegen die teilweise toll herausgespielten Treffer von Tuomas Salonaho zum 6:3, Jääskeläinen zum 7:3 und Leonardo Stroh zum 8:3 war auch er machtlos.
So gelang den Ice Aliens letztlich ein deutlicher Heimerfolg gegen gute Gäste.
Cheftrainer und Sport-Manager Frank Gentges war zufrieden:
"Zu einem anschaulichen Spiel gehören immer zwei Mannschaften und das war heute der Fall. Lauterbach war der erwartet starke Gegner, aber wir haben das Spiel hochverdient gewonnen. Der Puck lief hervorragend bei uns und wir hatten noch reichlich mehr hochkarätige Chancen. Ich war mit der Leistung der Mannschaft größtenteils sehr zufrieden."
Weiter geht es am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr in Bergkamen bei den Grizzlys. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, den 06.11.2026, um 20.00 Uhr gegen die EG Diez-Limburg statt.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  16:46 Uhr Bericht:     RIA
Autor:     us


soesterboerdeindianerSoester Bördeindianer
AUSWÄRTSSIEG IN BERGKAMEN! 

(LLW)  Die Bördeindianer schlagen die 1B der Grizzlys Bergkamen souverän mit 8:3! 
Am Samstag waren wir auswärts in Bergkamen gefordert und konnten die drei Punkte mit nach Soest nehmen! Über weite Strecken war die SEG die tonangebende Mannschaft und hat mit einer starken Teamleistung überzeugt. 
UNSERE TORSCHÜTZEN:
Cicigin (3x) 
Dartmann
Koch
Sprenger
Björk
Zimbelmann
Von Beginn an waren wir hellwach und gingen früh mit 2:0 in Führung. Auch wenn die Gastgeber zwischenzeitlich verkürzen konnten, behielten wir die Kontrolle und bauten unseren Vorsprung konsequent aus. Organisierter Spielaufbau und toll herausgespielte Tore ließen die Soester Fans das ums andere Mal Jubeln.
Den Schlusspunkt setzte Kevin Zimbelmann nach ein tollen Einzelaktion. Am Ende stand ein verdienter 8:3-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel!
DANKE AN UNSERE FANS!
Ein riesiges Dankeschön geht an die zahlreichen Soester Unterstützer, die den Weg nach Bergkamen gefunden und uns vor Ort lautstark angefeuert haben. Ihr seid der Wahnsinn! 
GUTE BESSERUNG, CAPTAIN!
Leider gibt es trotz des Sieges auch eine bittere Nachricht: Unser Kapitän Paul Jäger musste bereits im ersten Drittel mit einer Schulterverletzung vom Eis und ins Krankenhaus gebracht werden.
Lieber Paul, wir wünschen dir von Herzen gute Besserung und eine schnelle Genesung! Wir hoffen, dich ganz bald wieder auf dem Eis zu sehen. Das ganze Team steht hinter dir!
8:3-Auswärtssieg – drei Punkte für die Bördeindianer
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  14:12 Uhr Bericht:     SEG
Autor:     dg

  
       
NEWS Landesverbände  Nord / Ost

Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   

Regionalliga Nordost RLNORegionalliga Nordost
Acht Ligaspiele und reichlich Tore

(RLNO)  Acht Ligaspiele fanden am Wochenende statt und die Spieler zeigten sich in Torlaune, insgesamt 84 mal klingelte es in den Toren. Und auch auf die Strafbänke wurden gut besucht.
MEISTERSCHAFT:
GRUPPE A:
Adendorf gewinnt Dorfderby
Die Beach Devils Timmendorf trafen im Derby auf den Adendorfer EC. Jörn Weikamp eröffnete vor 999 Zuschauern nach vier Minuten das erste Pflichtspieldorfderby der Saison, er überwand Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen zum 0:1. Es blieb der einzige Treffer im ersten Abschnitt und so stand es nach 20 Minuten 0:1.
Adendorf legte im 2. Abschnitt schnell zwei Tore nach, Petr Pohl (23.) und eine Minute später Dennis Arnold sorgte für einen Zwischenstand von 0:3. Sieben Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Rückschlag für die Gastgeber, denn Bastian Schirmacher sorgte mit dem 0:4 für eine Vorentscheidung und den Pausenstand.
die Beach Devils wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Clemens Wiedemann übernahm nun. Die Gäste ließen nicht nach, in Überzahl konnte Tim Marek nach 47 Minuten den fünften Treffer erzielen. Yannick Henry machte drei Minuten vor dem Ende das halbe Dutzend voll. Timmendorf schaffte es nicht Adendorfs Torhüter Roni Sqalmengangas zu bezwingen und so gewann Adendorf mit 0:6(0:1/0:3/0:2) und der Torhüter feierte einen Shutout
Crocos bleiben in Spitzengruppe
Die Hamburg Crocodiles wollten gegen die Weserstars Bremen mit einem Erfolg den Anschluss nach oben halten. Die Crocodiles nutzten eine Strafe gegen Bremen aus, Mathias Nilsson Rakell sorgte nach 12 Minuten für das 1:0. Matej Sadecky konnte Hamburgs Goalie Riku Lindroos in der 16. Minute zum Ausgleich überwinden, doch 39 Sekunden später führten die Gastgeber wieder. Maksym Andriienko traf und Bremens Torhüter Jacob Perrin war erneut geschlagen. Kevin Grasmik erhöhte zwei Minuten vor der ersten Pause auf 3:1. Doch Bremen blieb dran, 17 Sekunden vor der Sirene verkürzte erneut Matej Sadecky auf 3:2.
Max Kotrba (25.) und Luca Häufler (26.) bauten den Vorsprung im 2. Drittel zunächst auf 5:2 aus. Die Weserstars gaben aber nicht auf und sie konnten durch Vakaris Cizas, der nach 30 Minuten in Überzahl traf, auf 5:3 verkürzen. Vor 1.273 Zuschauern sorgte Jakub Hofmann vier Minuten vor der Pause mit dem 6:3 wieder für einen Vorsprung von drei Toren und mit diesem Ergebnis endete der Abschnitt.
Das letzte Drittel brachte keine Tore mehr und so holten die Crocodiles beim 6:3-Erfolg (3:2/3:1/0:0) drei wichtige Punkte.
Beach Devils holen sich die Tabellenführung
Für die ECW Sande Jadehaie stand ein schweres Spiel an, die gut gestarteten Beach Devils Timmendorf waren der Gegner. Für Sande ging es schon früh in der Saison darum den Anschluss nach oben zu halten, Timmendorf könnte sich mit einem Erfolg die Tabellenführung holen. Nach einigen verpassten Überzahlsituationen, Sande kassierte drei Strafzeiten, Timmendorf eine, gingen die Gäste nach 15 Minuten durch Jere Kivimäki in Führung. Nathan Chickering konnte 89 Sekunden vor der Sande-Torhüter Maksims Cmutovs zum 0:2 überwinden und so stand es auch zur Pause.
Zu Beginn des 2. Drittels gab es für Timmendorf einen Rückschlag, nach einer Behinderung kassierte Matej Petretic 167 Sekunden nach Wiederbeginn eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Sande konnte die fünf Minuten Powerplay nicht nutzen, dafür trafen die Beach Devils. Noch in Unterzahl erhöhte Jonah Henderson auf 0:3 (28.). dann kam auch Sande zum ersten Treffer, in Überzahl kassierte Torhüter Veli-Matti Mäkinen zwei Minuten später das 1:3 durch Yauhen Asmolski. Drei Minuten später war Sande wieder im Spiel, Valtteri Lemmetty verkürzte auf 2:3. Doch zur Pause hatte Timmendorf zwei Tore Vorsprung, denn Daniel Magnusson traf nach 38 Minuten zum 2:4.
40 Sekunden nach Wiederbeginn war Sande erneut im Spiel, Yauhen Asmolski verkürzte vor 430 Zuschauern auf 3:4. Doch wieder kam eine schnelle Antwort, 99 Sekunden später traf Kristofers Bite zum 3:5. Zwei Strafen brachte den Gästen ein doppeltes Powerplay und das nutzte Kristofers Bite, um nach 46 Minuten mit dem 3:6 für eine Vorentscheidung zu sorgen. Sande vergab nach 51 Minuten eine große Chance nochmals zum Anschluss zu kommen, die Jadehaie vergaben einen Penalty. Drei Minuten vor dem Ende konnten die Jadehaie doch noch verkürzen, Vitalijs Pavlovs verkürzte in Überzahl auf 4:6. Sande zog 147 Sekunden vor der Sirene den Torhüter, doch eine Strafe schwächte die Gastgeber eine Minute später. Der Rest war Formsache, die Beach Devils gewannen am Ende mit 4:6 (0:2/2:2/2:2) und holten sich die drei Punkte.
Falken behalten weiße Weste
Mit den Harzer Falken hatten die TuS Harsefeld Tigers wieder ein Spitzenteam zu Besuch. Die Tigers könnten mit weiteren Punkten oben dran bleiben, Braunlage die Tabellenführung der Gruppe B übernehmen. Die Tigers erwischten den besseren Start, nach 54 Sekunden traf August Sandell zum 1:0 und nach sieben Minuten musste Braunlages Torhüter Leon Grothe das 2:0 hinnehmen. Braunlage kam in der 19. Minute zurück. Innerhalb von elf Sekunden kassierte Torhüter Thomas Schubert Tore von Aley Kosnar und Regan Nagy und so stand es nach 20 Minuten 2:2.
innerhalb von vier Minuten setzten sich die Falken im 2. Drittel ab. Nicolas Korbel (26.), Martin Benes (27. Und in Überzahl 30.) trafen und es stand 2:5. Juho Arminen konnte 76 Sekunden vor der Pause in Überzahl auf 3:5 verkürzen und somit bestand durchaus Hoffnung für die Tigers, die auch schon höhere Rückstände gedreht haben.
Diesmal wurde es vor 457 Zuschauern nichts mit einer Aufholjagd und als Nicolas Korbel nach 54 Minuten das 3:6 erzielte, war die Partie entschieden. Brayden Morrison konnte eine Strafe gegen die Falken drei Minuten vor der Sirene zum 4:9 nutzen und dann wurde es doch noch spannend. Harsefeld zog den Torhüter und Juho Arminen verkürzte 62 Sekunden vor dem Ende auf 5:6. Weiter ohne Torhüter konnte Nicolas Korbel mit seinem 3. Treffer per Empty Net Goal den Treffer zum 5:7-Endstand (2:2/1:3/2:2) erzielen.
Ein Blick auf die Tabelle sieht die Beach Devils Timmendorf mit neun Punkten aus vier Spielen an der Spitze. Die Hamburg Crocodiles mit acht Punkten aus fünf Spielen, der Adendorfer EC mit sieben Punkten aus drei Spielen und die Harsefeld Tigers mit fünf Punkten aus drei Spielen folgen auf den Plätzen.
GRUPPE B:
Falken gewinnen Torreiches Spitzenspiel
Eine interessante Partie gab es auf dem Wurmberg, die Harzer Falken spielten gegen die Schönheider Wölfe. Jordan Stallard konnte nach neun Minuten die erste Strafe des Spiels für die Gastgeber nutzen, er traf zum 1:0 und Wölfe-Torhüter Kevin Koppwar erstmals geschlagen. 50 Sekunden später konnte Martin Benes auf 2:0 erhöhen. Drei Minuten später traf erneut Jordan Stallard, in Unterzahl sorgte er für das 3:0. Zwei Minuten vor der Pause kamen die Wölfe auf 3:1 heran, Kevin Pirhler konnte Falken-Torhüter Leon Grothe bezwingen. Doch 23 Sekunden später klingelte es wieder im Tor der Gäste. Martin Benes kam zu seinem zweiten Treffer. So hatten die 1023 Zuschauer im ersten Drittel bereits fünf Tore gesehen.
Der 2. Abschnitt brachte zunächst zwei Powerplaytore. Romas Rubes verkürzte auf 4:2 (25.) und Niklas Heyer sorgte für das 5:2 (27.). Nach 33 Minuten hatte Martin Benes seinen dritten Treffer erzielt und Braunlage führte 6:2.
66 Sekunden nach Wiederbeginn fiel die endgültige Entscheidung, Ales Kosnar auf 7:2. Nicolas Korbel beseitigte drei Minuten später mit dem 8:2 letzte Zweifel. Noah-Fabrice Schwabe konnte das Ergebnis aus Sicht der Wölfen nach 50 Minuten mit dem 8:3 etwas freundlicher gestalten, allerdings nur für eine knappe Minute, dann folgte das 9:3 von Nicolas Korbel. Florian Heinz konnte nach 55 Minuten noch den vierten Treffer der Gäste erzielen. Es war der letzte Treffer des Spiels und so gewannen die Falken deutlich mit 9:4 (4:1/2:1/3:2).
Salzgitter feiert bei Strafenfestival ersten Saisonsieg
Die Salzgitter Icefighters und der ESC Dresden spielten am Samstag ebenfalls um Punkte. Dresden konnte mit Paul Kleinwächter einen Neuzugang begrüßen, der Angreifer läuft nach einer Pause wieder für die Eislöwen auf. Und in Salzgitter war einiges los. Zunächst musste Dresdens Torhüter Lasse Dietzschold nach 44 Sekunden das erste Tor von Emilis Alenka hinnehmen, der in der 4. Minute auch das 2:0 erzielte. Bis zur Pause sorgten Samuel Magat (6.), Harijs Bresevics (8.) und Adam Cimiran in Überzahl (12.) mit fünf Toren schon für eine Vorentscheidung.
Adam Strakos konnte nach 24 Minuten auf 6:0 erhöhen. Timus Sedlecmkij-Razin konnte nach 28 Minuten in unterzahl den ersten Treffer der Gäste erzielen, die zwei Minuten später im Tor zu Yannic Schulze wechselten. Nach 36 Minuten war die Partie für Dresdens Christian Freitag nach einem Bandencheck mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe beendet. Den letzten Treffer des Drittels erzielte Emilis Alenka drei Minuten vor der Pause.
50 Sekunden nach Wiederbeginn traf Vojtech Tuma in Überzahl zum 8:1 und vier Minuten später konnte Pascal Bartels für Dresden das 8:2 erzielen. Genau 60 Sekunden später sorgte Valtteri Nurminen für das 9:2. Auch Salzgitter kassierte vor 331 Zuschauern in einem Spiel mit genau 100 Strafminuten (57:43) eine Spieldauer, Emilis Alenka erwischte es nach 51 Minuten wegen eines Bandenchecks. Die Gäste erzielten danach die letzten beiden Treffer der Partie, Richard Ulbrich (55.) und 51 Sekunden später Louis Schäfer trafen jeweils in Überzahl und so endete das Spiel 9:4 (5:0(2:1/2:3).
Damit feiert Salzgitter den ersten Saisonsieg und hat nun vier Punkte auf dem Konto, Dresden bleibt bei drei Punkten.
FASS gewinnt auch 3. Heimspiel
FASS Berlin war gegen Tornado Niesky klarer Favorit. Vor 220 Zuschauern durfte Niesk nach bereits elf Sekunden jubeln. Kevin Thau überwand Eric Steffen im Tor der Weddinger. Vier Minuten vor der Pause konnte Dennis Thielsch den Ausgleich erzielen.
Im 2. Drittel dauerte es auch nur 22 Sekunden, dann sorgte Daniel Volynec für das 2:1. Nun erwischte es Niesky und deren Torhüter Daniel Arendas richtig, denn bis zur Pause sorgten Felix Braun (22., 26.), in Überzahl Daniel Volynec (31.), Gregor Kubail (32.) und in Unterzahl Oliver Noack (38.) mit sechs Toren für die Entscheidung in dieser Partie.
Beide Teams konnten im letzten Abschnitt einen Treffer erzielen. Kevin Thau traf nach 47 Minuten zum 7:2 und Aaron-Pelle Besle sorgte nach 52 Minuten für den 8:2-Endstand (1:1/6:0/1:1).
FASS hält damit den Anschluss an die Tabellenspitze, Niesky wartet weiter auf einen Punkt.
Crashers lassen HSV keine Chance
Die Chemnitz Crashers hatten es mit dem Hamburger SV zu tun. Die Crashers konnten vor 725 Zuschauern durch Daniel Hala (4,), Matthias Sauerwein (5.) und Tobias Werner (6.) innerhalb von 67 Sekunden drei Tore erzielen. Constantin Koopmann konnte ebenfalls in der 6. Minute den ersten Hamburger Treffer erzielen. 29 Sekunden vor der Pause erhöhte Lucas Böttcher auf 4:1.
Der HSV kam im 2. Abschnitt heran, Bogdan Mazur (26.) und in Überzahl Jakub Ruzicka (30.) überwanden Ondrej Kufa im Tor der Crashers. Zur Pause stand es 5:3, Florian Apitz traf nach 32 Minuten.
Ein Doppelschlag brachte die Entscheidung des Spiels, HSV-Keeper Fabio Alonso-Lange musste Gegentreffer von Willy Rudert (43.) und einen Powerplaytreffer von Matthias Sauerwein hinnehmen. 98 Sekunden sorgte ein weiterer Powerplaytreffer von Marten Röher für den 8:3-Endstand (4:1/1:2/3:0).
Die Crashers haben nun nach fünf Spielen elf Punkte auf dem Konto, der HSV nach ebenfalls fünf Spielen vier Punkte.
Die Tabelle der Gruppe B führen die Harzer Falken mit 12 Punkten aus vier Spielen an, Die Chemnitz Crashers haben aus fünf Spielen elf Punkte geholt, die Schönheider Wölfe mit vier Spielen und FASS Berlin mit fünf Spielen haben neun Punkte auf dem Konto.
Am kommenden Wochenende finden sieben Ligaspiele und drei Pokalspiele statt.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  08:41 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns

 
chemnitzcrashersChemnitz Crashers
BLITZSTART  

(RLNO)  Gegen den HSV reichten am Samstagabend drei Treffer in ACHTUNG! 67 Sekunden um das Spiel auf Sieg zu stellen. Nach nur fünf Spielminuten führten unsere extrem spielfreudigen Männer im Küchwald vor 725 Zuschauern schon 3:0. Die Hamburger waren Gegner auf Augenhöhe. Unsere Offensive am Samstag aber war extrem effizient. Acht Tore, sieben verschiedene Torschützen, zwei Powerplaytore. Kufa im Tor eine Wand, nur ein Gegentor im Penaltykilling. https://www.facebook.com/share/p/1QoiJe6ckc/?mibextid=wwXIfr. Der 8:3-Erfolg (4:1; 1:2; 3:0) bringt uns in der Tabelle auf Platz zwei. Männer, starke Performance!
###  CHEMNITZ CRASHERS - JETZT IM APP-STORE!  ###
Zum Heimspiel gegen den HSV haben wir unsere neue App vorgestellt. Ein MUSS für die komplette Community! Mit ihr machen wir einen großen Schritt Richtung Digitalisierung. Die App bietet eine zentrale Anlaufstelle für alles rund um die Chemnitz Crashers. Live-Ticker, Spielergebnisse, Spielpläne, Mannschaftsinformationen, Ticketing, Fanshop – zahlreiche Funktionen sind ab sofort bequem über das Smartphone erreichbar. Doch unsere App ist weit mehr als ein Infokanal. Wir wollen Fans, Mannschaft, Verein und Sponsoren, Partner miteinander verbinden. Unsere Partner erhalten Möglichkeiten, sich innerhalb der Community medial mit Produkten und Angeboten zu präsentieren und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen. Bevor ihr weiterlest, APP RUNTERLADEN! ;)
###  ZUM WOCHENENDE  ###
Diesen Sonntag, 1. November, spielen unsere Männer 19:00 Uhr bei den Weserstars. Die Bremer sind aktuell letzter der Nordstaffel, trotz 9:4-Erfolg gegen den HSV – also auf unserer Wellenlänge. Danach kommt der erste Kracher in den Küchwald! Am 7. November ist DERBY-TIME im Küchwald.
###  SAVE THE DATE  ###  LIVE & IN FARBE – Samstag, 7. November, 18:30 Uhr– CHEMNITZ CRASHERS vs. SCHÖNHEIDER WÖLFE
Tickets gibt es an der Kasse ab 17:00 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 17:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird an diesem Abend besonders dringend empfohlen. Es erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt und entlastet die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  09:53 Uhr Bericht:     ESVC
Autor:     tb

   
          
NEWS Frauen 

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Fünf Spiele der DFEL und ein Spiele der DFEL2 Nord

Fünf Bundesligaspiele fanden vor der WM-Pause statt. Außerdem gab es in der DFEL2 Nord eine Partie.
BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA:
Indians gewinnen nach Verlängerung
Nur ein Spiel gab es an diesem Wochenende zwischen den ECDC Memmingen Indians und dem ERC Ingolstadt. Vor 128 Zuschauern kassierten die Torhüterinnen Chiara Schultes von den Indians und Lisa Hemmerlevom ERCI in der regulären Spielzeit und der Verlängerung keinen Treffer und so entschied ein Penaltyschießen. Hier sicherte Nicola Hadraschek-Eisenschmid Memmingen den zweiten Punkt und so gewannen die Indians mit 1:0 (0:0/0:0/0:0).
Mad Dogs holen sechs Punkte
Der Hokiklub Budapest reiste zu den  Mad Dogs Mannheim. Lucia Schmitz brachte Mannheim nach 17 Minuten in Führung und Zsofia Toth war die einzige Torhüterin, die im ersten Drittel hinter sich greifen musste.
Im 2. Drittel erwischte es auch Miriam Siebert im Tor der Mad Dogs, Sarah Brooks traf nach 36 Minuten zum 1:1.
die Entscheidung fiel fünf Minuten vor dem Ende. Luisa Welcke traf und Mannheim gewann mit 2:1 (1:0/0:1/1:0).
Auch am Sonntag war es spannend, dabei lief es zunächst für die Mad Dogs. Caroline Wagner nach 40 Sekunden und in der 12. Minute sowie eine Minute später Kylie Aquaro überwanden Budapests Torhüterin Zsofia Toth und so stand es nach 20 Minuten 3:0.
Budapest kam im Mittelabschnitt zurück, Mannheims Torhüterin Hannah Loist musste Gegentore von Luca Farago (26.) und Reka Dabasi (37.) hinnehmen.
Fünf Minuten vor dem Ende konnte Lilli Welcke den letzten Treffer des Spiels erzielen und so gewann Mannheim am Ende mit 4:3 (3:0/0:2/1:0).
Eisbären gewinnen in Bratislava beide Spiele
Ein weiteres Heimwochenende stand für das Hockey Team Petrzalka an, die Eisbären Juniors Berlin kamen nach Bratislava. Hana Krakorova konnte Berlins Torhüterin Jordyn Verbeek nach 101 Sekunden zum 1:0 überwinden. Anastasia Gruß sorgte nach acht Minuten für den 1:1-Pausenstand.
Im 2. Drittel trafen Ellen Laurence in Überzahl (29.), Celina Haider (32.) und Franziska Feldmeier (34.) gegen Torhüterin Zuzana Tomeckova und sicherten den Berlinerinnen den Sieg.
Da im letzten Abschnitt keine Tore mehr fielen, gewannen die Eisbären am Ende mit 1:4 (1:1/0:3/0:0).
Beide Teams wechselten am Sonntag die Torhüterin, Patricia Mojzisova begann bei Bratislava und Lilly-Ann Riesber bei den Eisbären. Die Gastgeberinnen mussten nach neun Minuten den ersten Treffer der Partie hinnehmen, Anastasio Gruß erzielte das 0:1.
Alejandro Franco erhöhte in der 25. Minute das 0:2, doch 46 Sekunden später kam Bratislava durch Sara Krauseneck zum Anschlusstreffer. Die Eisbären schlugen kräftig zurück, Alina Fiedler (30.), Anastasia Gruß (34.) und eine Minute später Hanna Weichenhain schraubten das Ergebnis auf 1:5. Bratislava wechselte daraufhin die Torhüterin, Zuzana Tomeckova übernahm nun. Und Hana Francovicova konnte eine weitere Minute später auf 2:5 verkürzen.
87 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Elisa Matschke mit dem 3:6 für eine Vorentscheidung sorgen. Sara Kauseneck traf in der 47. Minute zum 3:6. Ein Treffer fiel noch in diesem Spiel, Isabell Manns sorgte 58 Sekunden vor der Sirene für den 3:7-Endstand (0:1/2:4/1:2).
Memmingen geht mit 23 Punkten aus neun Spielen als Tabellenführer in die WM-Pause. Die Eisbären mit 21 Punkten und Mannheimmit 20 Punkten folgen auf den Plätzen, beide Teams haben zehn Spiele absolviert. Budapest mit neun Punkten aus acht Spielen Ingolstadt mit sieben Punkten aus sieben Punkten und Bratislava mit ebenfalls vier Punkten allerdings aus zehn Spielen haben schon einigen Abstand.
Die DFEL pausiert nun, es stehen die WM-Vorbereitung und dann die WM in Dänemark an. Die nächsten Ligaspiele finden am Wochenende 21./22. November statt.
DFEL2 Nord:
Im einzigen Spiel der Liga trafen die Dinslakener Kobras auf den Kölner EC „Die Haie“. Johanna Rink brachte Köln nach 17 Minuten in Überzahl in Führung.
Im 2. Drittel drehten die Kobras das Spiel, Merle Hahn (25.) und mit zwei Toren Nora Lesemeister (31.,38.) sorgten für einen 3:2-Pausenstand.
Mit dem 4:1 durch Maya Irmsch nach 52 Minuten fiel die Vorentscheidung in dieser Partie. Dinslaken gewann am Ende mit 4:1 (1:1/3:0/0:0) und feiert damit im zweiten Spiel den ersten Saisonsieg. Köln hat nun nach zwei Spielen ebenfalls eine ausgeglichene Bilanz.
Hier gibt es keine Pause, zwei Spiele sind für das kommende Wochenende angesetzt.
 www.ihp.hockey    Montag 26.Oktober 2026  08:41 Uhr Bericht:     NIS
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  Dienstag 27.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
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